Geschäftsbericht 2018 - Sparda-Bank gewinnt in Neuss Kunden hinzu

Filiale Neuss legt Geschäftsbericht vor : Sparda-Bank gewinnt Kunden hinzu

Die Genossenschaftsbank wächst – dank der neuen Filiale an der Krefelder Straße. Stephan Pohl stellte den Geschäftsbericht für das Jahr 2018 vor.

Als „klein, aber fein“ stellt Stephan Pohl (51) das von ihm verantwortete Neuss-Geschäft der Sparda-Bank vor. Mit einem – nach eigenen Angaben – Marktanteil von knapp fünf Prozent sei die Genossenschaftsbank nur ein bescheidener Player unter den Finanzhäusern im Stadtgebiet, aber einer auf stabilem Wachstumskurs. Das Geschäftsvolumen kletterte im Vorjahr um 3,8 Prozent auf 170 Millionen Euro, die Einlagen stiegen um vier Millionen auf 98,2 Millionen Euro und den Kreditbestand baute die Sparda um 1,7 Millionen auf 70,4 Millionen Euro aus. Für Pohl, seit 2013 Filialleiter in Neuss, sind das „sehr erfreuliche Zahlen in für Banken nach wie vor schwierigen Zeiten“. Jetzt legte er auf einer Pressekonferenz den Geschäftsbericht für 2018 vor.

Als einen Glücksfall bezeichnete Stephan Pohl den Standortwechsel. Vor eineinhalb Jahren zog die Bank von der Kapitel- zur Krefelder Straße. Das habe sich ausgezahlt. Die Frequenz lege spürbar zu, das Team in Neuss sei auf jetzt neun Mitarbeiter verstärkt worden, während die Sparda insgesamt den Personalbestand reduziere. Das Team freue sich über 227 neue Girokonten, die Kundenzahl in Neuss sei auf 6884 gestiegen. Wachstum gegen den Trend. Über alles hat die Sparda nämlich 1,6 Prozent ihrer Kundschaft verloren. Wohl eine Reaktion darauf, dass seit Juli 2018 erstmals Kontoführungsgebühren verlangt werden. Das kostenlose Gehaltskonto sei aber immer noch im Angebot, sagt Pohl, „für den, der es ausschließlich online führt“.

Zielgruppe, so Pohl, sei der „klassische Privatkunde“. Dabei würden viele Kunden zu Mitgliedern, die 100 Anteile je 52 Euro erwerben dürfen. Die wurden im Vorjahr mit zwei Prozent Dividende verzinst.

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