Fußball-EM 2024 - Deutschland gegen Ungarn Achtelfinale! Neuss jubelt beim Public Viewing

Neuss · Rund 800 Fußballfans hatten sich am Mittwoch auf dem Freithof versammelt, um das EM-Spiel zwischen Deutschland und Ungarn zu verfolgen. Wie die Neusser den Einzug ins EM-Achtelfinale erlebten.

Torjubel beim EM-Spiel: Fotos vom Public Viewing in Neuss​
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Torjubel beim EM-Spiel – so lief das Public Viewing in Neuss

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Foto: Melanie Zanin/Melanie Zanin(MZ)

Ausgestattet mit Cowboyhüten und Hasenohren in Schwarz-Rot-Gold, Fan-Schals und großer Zuversicht – so erschienen zahlreiche Neusser und Neusserinen zum Public-Viewing des EM-Spiels Deutschland gegen Ungarn auf dem Freithof. Nach dem erfolgreichen Eröffnungsspiel gegen Schottland am vergangenen Freitag war die Stimmung ausgelassen. Die Neusser zeigten sich siegessicher. Für Kerstin war klar: Deutschland wird Europameister. Bereits anderthalb Stunden vor dem Anpfiff um 18 Uhr war sie bereits auf dem Freithof, um sich einen der beliebten Plätze an den aufgestellten Biertischen zu ergattern.

Auf die Frage, warum sie das Public-Viewing besuche, reichte ein Fingerzeig auf die Menge. „Die Atmosphäre spricht ja wohl für sich“, sagte die 53-Jährige. Bei strahlendem Sonnenschein hatten sich rund 800 Fußballfans zum Rudelgucken versammelt. Schon bevor der Ball das erste Mal über den Rasen rollte, stimmten sich die Neusser mit Fangesängen ein.

Und auch die Bekanntgabe der aufgestellten Spieler wurde lautstark bejubelt. Nichtsdestotrotz konnten die Polizeibeamten vor dem Anpfiff von keinen Vorfällen berichten – und auch mit Blick auf das Spiel rechneten sie mit einem ruhigen Abend. Im Gegensatz zum Aufeinandertreffen von England und Serbien schätzten sie das Spiel zwischen Deutschland und Ungarn als unproblematisch ein.

Während die Schlangen an den Ausschänken noch lang waren, richteten die meisten Besucher ihre Blicke zum Anpfiff voller Vorfreude und Zuversicht auf die große Leinwand. Keiner von ihnen wollte die ersten Minuten des in Stuttgart stattfindenden Spiels verpassen – war das erste Tor am vergangenen Freitag schließlich schon in der zehnten Minute gefallen.

Und auch am Mittwoch mussten sie nicht lange warten. Nach rund 20 Minuten erzielte Jamal Musiala für Deutschland das 1:0 und in Neuss war kein Halten mehr, erst recht nicht nach dem 2:0 durch Ilkay Gündogan, dass den Einzug der Deutschen ins Achtelfinale bedeutete. Während „Major Tom“ lauthals angestimmt wurde, herrschte Einigkeit: So kann es weitergehen.

(fhi/jus)