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Fünf Fakten zu „Igll“ in Neuss

Fünf Fakten zu „Igll“ in Neuss : Verein mit 150 Mitgliedern

Igll setzt sich für den stetigen Ausbau von Inklusion ein. Ein Überblick über Gründung, Spenden und Unterstützung auf einem langen Weg.

1. Ehrenamtlich Die Initiative „gemeinsam leben und lernen“ wurde 1997 gegründet und geht auf eine Elterninitiative zweier Mütter zurück. Nach der Gründung folgte die Eintragung in das Vereinsregister und die Anerkennung der Gemeinnützigkeit. Mittlerweile zählt Igll rund 150 Mitglieder – das sind Eltern, Lehrer und Freunde von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung oder Beeinträchtigung.

2. Ziel Igll setzt sich für den stetigen Ausbau von Inklusion ein. Dabei geht es auch darum, in der Öffentlichkeit über die Bedürfnisse und Rechte von Kindern mit Beeinträchtigung aufzuklären. Der Verein arbeitet nach dem Grundsatz: „Es ist normal, verschieden zu sein – alle inklusive.“

3. Unterstützung Im Sommer 2002 öffnete Igll ein Beratungsbüro mit Geschäftsstelle an der Sternstraße. Es ist Anlauf- und Informationsstelle. Dort und auch telefonisch sowie per Mail werden aktive Hilfen für den inklusiven Weg gegeben – egal, ob in Kindergarten und Schule, in der Berufswelt oder in der Freizeit. Außerdem fördert der Verein den Erfahrungsaustausch von Betroffenen untereinander sowie das gemeinsame Spielen, Lernen und Aufwachsen von gleichaltrigen Kindern mit und ohne Beeinträchtigung. Jeder soll von jedem lernen.

4. Bürokratie Bei der Erledigung von Behörden-Angelegenheiten und Formalien geben die Berater von Igll Tipps und Hilfestellungen. Das Ziel ist es, für jedes Kind mit Teilleistungsschwäche oder Behinderung die individuell angemessene Förderung zu erreichen. Jedem soll, je nach Stärken und Schwächen, unterschiedlich geholfen werden.

5. Spenden Igll fördert zudem auf Inklusion ausgerichtete Projekte und Maßnahmen finanziell. Der Verein ist durch die Gemeinnützigkeit bei seiner Arbeit auf Spenden angewiesen. Auch eine Igll-Mitgliedschaft unterstützt die Arbeit des Vereins.

(NGZ)