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Feuerwehr Neuss löscht brennende Abfälle in einer Ölmühle

Einsatz in Neuss : Feuerwehr löscht brennende Abfälle in einer Ölmühle

Am Samstag brannten in einem Silo einer Ölmühle an der Industriestraße im Neusser Hafengebiet 400 Tonnen gepresste Produktionsabfälle. 84 Feuerwehrkräfte löschten bis zum Abend.

Ein Großeinsatz der Neusser Feuerwehr am Hafenbecken I endete am Samstag Abend zunächst gegen 19 Uhr. Doch mussten die Einsatzkräfte dann noch zwei Mal in der Nacht ausrücken, wie Feuerwehrsprecher Christian Franke mitteilte. Grund des Einsatzes war der Brand in einem Silo einer Ölmühle an der Industriestraße.

Gegen 13 Uhr war die Wehr alamiert worden. In Brand geraten waren 400 Tonnen gepresste Produktionsabfälle. Die wurden aus dem Silo nach und nach herausgeholt und dann die Glutnester auf der Straße von den Fachkräften abgelöscht. Das nahm viele Stunden in Anspruch. Da es zu keiner starken Rauchentwicklung gekommen war, musste laut Franke die Bevölkerung nicht gewarnt werden. Es habe zu keiner Zeit eine Gesundheitsgefährdung bestanden. Auch für den Straßenverkehr gab es keine Einschränkung, es musste nichts abgesperrt oder umgeleitet werden.

Gegen 19 Uhr, so meldete die Feuerwehr, sei der Brand gelöscht gewesen. Eine Brandwache habe der Eigentümer gestellt. Die alarmierte aber während der Nacht noch zwei Mal die Feuerwehr, da die Rauchentwicklung schlimmer wurde. Mit jeweils zwei Löschzügen rückte die Wehr nochmals an die Industriestraße, um die brennenden Abfälle mit einem Schaumteppich zu löschen. 84 Kräfte waren insgesamt im Einsatz, Menschen wurden nicht verletzt. Die Brandursache steht noch nicht fest. ebenso kann aktuell noch nichts über die Schadenshöhe gesagt werden.

Da parallel zu den Arbeiten am späten Nachmittag heftiger Starkregen fiel, wurde die Feuerwehr Neuss zur Unterstützung nach Jüchen und Kaarst gerufen. In Neuss selber, sagt Christian Franke, habe es nur einen Einsatz wegen des Unwetters gegeben. Der habe sich dann aber schließlich als Fehlalarm erwiesen. „In Neuss sind wir am Samstag verschont geblieben“, sagt Sprecher Franke.

(goe)