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Neuss: Festival im Rennbahnpark

Neuss : Festival im Rennbahnpark

Das vor drei Jahren gestartete "Hell & Dunkel"-Festival zieht von der "Blauen Lagune" in Wachtendonk um nach Neuss in den Rennbahnpark. DJs und Bands sorgen auf drei Dance Floors für Stimmung.

Das vor drei Jahren gestartete "Hell & Dunkel"-Festival zieht von der "Blauen Lagune" in Wachtendonk um nach Neuss in den Rennbahnpark. DJs und Bands sorgen auf drei Dance Floors für Stimmung.

Auf zu neuen Ufern! Mit diesem Schlachtruf machen sich die Cowboys des "Kunstgeschwister"-Teams in diesem Jahr im Galopp auf in Richtung Neusser Rennbahnpark. Denn der verwandelt sich am Sonntag, 2. September, zum vierten "Hell & Dunkel Open Air" in eine faszinierende Westernstadt.

Drei Jahre lang begeisterte das Hell & Dunkel Open Air der "Kunstgeschwister" um Mike und Timo Kucksdorf an der Blauen Lagune in Wachtendonk. Die beiden Brüder stammen aus Viersen und wollen mit ihrer Agentur "Kunstgeschwister" eine Plattform für "Kunst jeder Art schaffen", wie sie sagen.

Auf Pferden und in Postkutschen bricht die Cowboy-Truppe in diesem Jahr nun auf zum Neusser Rennbahnpark. Dort erwartet die Gäste eine authentische Westernstadt drei Areas und einer anschließenden Aftershow-Party im Club "102".

Das Beste: Alle Floors sind vor dem derzeit offenbar ständigem Begleiter des Sommers, dem Regen, geschützt. Mit dem Umzug des Festivals von Wachtendonk nach Neuss ändert sich nicht nur die Location: Erstmals findet das "Hell & Dunkel Open Air" an einem Sonntag statt. Außerdem wird es dort einen dritten Dance Floor geben, um noch mehr Raum für Live-Künstler und Bands zu haben.

Zum vierten "Hell & Dunkel"-Abenteuer macht sich "Diynamic"-Mitgründer Solumn als erster Gesetzesloser auf den Weg nach Neuss. Mit im Sattel-Gepäck: deepe, sphärische Klänge. Zweite im Bunde ist Nina Kraviz, die sich mit ihrem im Februar veröffentlichten Debüt-Album in die oberste Liga der elektronischen Musikszene katapultiert hat und stets einen gelungenen Spagat zwischen House und Techno schafft.

Auch Cowboy Nick Curly reist in die Westernstadt und bringt sein Markenzeichen mit: eine gewisse "housige" Gelassenheit. Im Gegensatz dazu vertritt Amine Edge den sogenannten "Gangsta House" — eine Kombination aus Tiefen des Funks gepaart mit dem achtziger Jahre "Hip House Movement". Ebenfalls dabei sind Animal Trainer, Portable, Erobique, Pool, die "Kunstgeschwister Resident"-Sheriffs 2Insicht, Ade Kanon, Thyladomid und ihr 16-jähriger Zögling Jonas Mantey aus Berlin. Er ist der Jüngste im "Kunstgeschwister"-Kreis. Auch Mick Benjamin aus den Niederlanden und die Newcomer-Band Bambi haben ihr Pferd längst gesattelt.

Die Vorbereitungen für das Festival sind in vollem Gange: Westerndeko wird geschnitzt, es werden Fässer nach Neuss gerollt und auch die Bands The Pollwogs und Untertagen bereiten sich schon auf ihre Auftritte vor.

(NGZ/rl)