Fastenpredigten an St. Marien in Neuss

Fastenpredigten an St. Marien in Neuss : Predigtreihe als Leitschnur durch die Fastenzeit

Mit dem Aschermittwoch beginnt morgen im katholisch geprägten Rheinland die Fastenzeit. Als Leitschnur und „roten Faden“ durch die 40 Tage bis Ostern bietet der Seelsorgeverband Neuss-Mitte seit Jahren die Reihe der Fastenpredigten in der Marienkirche an.

In diesem Jahr sind fünf Termine vorgesehen. Es geht um das Credo, Glaubensbekenntnis und Teil der Liturgie im Gottesdienst, das unter dem Motto „Woran wir Christen glauben“ erklärt und gedeutet werden soll. Beginn ist jeweils um 18.30 Uhr, Termin immer mittwochs.

Wie schon in den Vorjahren, so gibt es auch dieses Jahr ein Wiedersehen mit Geistlichen, die aus Neuss stammen oder zu Neuss eine enge Verbindung haben, inzwischen aber andernorts wirken. Ein solcher ist Monsignore Robert Kleine, der im Dreikönigenviertel aufwuchs und aktuell vom Erzbischof mit den Aufgaben des Dom- und Stadtdechanten in Köln beauftragt ist. Kleine eröffnet die Predigtreihe am Mittwoch, 13. März, und widmet sich der Zeile „Ich glaube an Gott, den Schöpfer“. Seine These: Gottes Schöpfung ist noch lange nicht zu Ende.

Monsignore Herbert Ullmann, einst Pfarrer an der Kirche Heilige Dreikönige und inzwischen in Mettmann eingesetzt, spricht am 20. März über die Zeile „Ich glaube an den Bund Gottes mit Israel und allen Menschen“.

Prälat Josef Sauerborn, längst eine feste Größe in der Predigtreihe, kommt am 27. März nach Neuss. Die Zeile „Ich glaube an Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn“ erklärt er durch einen Perspektivwechsel und kommt zu dem Schluss: „Mit seiner Menschwerdung bindet Gott sich unverbrüchlich an uns“.

Monsignore Thomas Vollmer wiederum widmet sich am 3. April dem Heiligen Geist. Die Zeile „Ich glaube an den Heiligen Geist, der uns und alle Welt beseelt“ lässt ihn folgern: „Trotz allen Unheils in der Kirche bleibt er am Werk.“

Letzter Gast der Reihe ist am 10. April Pfarrer Guido Dahlhaus. Seine Deutung der Zeile „Ich glaube an das ewige Leben“ stellt sich gegen eine „reine Diesseitigkeit“.

(NGZ)
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