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Neuss: Fast eine Million Euro für das Etienne-Krankenhaus gesammelt

Neuss : Fast eine Million Euro für das Etienne-Krankenhaus gesammelt

Was gibt's Neuss? mit vielen Initiativen: grüne Stadtwerke, digitaler Kongress, sportliches "Lukas" und ehrgeiziges "Etienne".

Ob's an der Mai-Sonne lag, die Partner und Besucher des Netzwerktreffs Was gibt's Neuss? beflügelte? Wie auch immer. Jedenfalls waren selten so viele zukunftsorientierte Initiativen in der Wetthalle zu bewundern. Am Eingang kamen die Stadtwerke grün daher. Sie gaben Einblicke in die Welt der E-Mobilität. Geschäftsführer Stephan Lommetz hatte die "mobilste Ladesäule der Welt" dabei. "Das neue strombox-Maskottchen hilft uns, die enge lokale Verbindung der E-Mobilität mit den Stadtwerken noch sichtbarer zu machen", so Lommetz. Speziell die Gestaltung der lokalen Lade-Infrastruktur ist den Stadtwerken wichtig.

Drei, die etwas von Wirtschaft verstehen; v. l.: Ron Brinitzer, Benjamin Josephs und Thomas Klann. Foto: Woitschützke Andreas

Ein Beweger ist auch Hans-Josef Holtappels. Der langjährige CDU-Ratsherr aus der Nordstadt sammelt als Vorsitzender des Fördervereins "Etienne" seit dessen Gründung 1985 Spenden: "Wo Krankenkassen nicht zahlen, investieren wir, um Gutes für die Patienten zu tun." Beispiel: Der Verein schafft Kühlkappen an, die Krebspatienten helfen, Haarausfall zu vermeiden. 30.000 Euro kostet eine Kappe. Wenn das Krankenhaus im Herbst sein 50-jähriges Bestehen feiert, will Holtappels die 30.000 Euro zusammenhaben. Nebeneffekt: Dann addieren sich die Spenden des Fördervereins auf eine Million Euro in 33 Jahren.

Rheinpark-Maskottchen zu Besuch. Stadtwerke-Chef Lommetz (l.), Landrat Petrauschke freuen sich. Foto: Woitschützke Andreas

Die Nachbarn vom städtischen "Lukas" stimmten auf die nahende Fußball-WM ein. Wer einen Final-Tipp abgab, der erhielt als Dankeschön einen Ball. Zu denen, die nach vorn schauten, gehörte auch der frühere Beigeordnete Wilfried Kruse. Der erwartet zu seinem digitalen Kongress "e-nrw" am 8. November in der Stadthalle mit 600 Gästen nicht nur Rekordbesuch, sondern auch NRW-Digitalisierungsminister Andreas Pinkwart.

(-lue)