Fahrbahnmarkierungen sollen Radfahrern in Neuss Schutz bieten

Vorschlag von CDU und Grünen: Fahrbahnmarkierungen sollen Radfahrer schützen

Um die Sicherheit von Fahrradfahrern auf den Neusser Straßen zu verbessern, hat die CDU die Anbringung von profilierten Markierungen vorgeschlagen.

„Beim Überfahren der profilierten Radwegmarkierung wird ein Geräusch beziehungsweise Rappeln verursacht, um so den unachtsamen Autofahrer darauf hinzuweisen, dass sich das Auto auf dem Fahrradstreifen befindet“, erklärt die Ideengeberin und sachkundige Bürgerin Birgit Frania (CDU).

Einen entsprechenden Prüfauftrag hatte die CDU daher gemeinsam mit ihrem Koalitionspartner, den Grünen, am 30. Oktober in den Unterausschuss Mobilität erfolgreich eingebracht.

Nach einem positiven Prüfungsergebnis könnten dann sukzessiv die größeren, stark befahrenen Straßen mit den profilierten Markierungen ausgestattet werden, zum Beispiel Drususallee (Schulweg), Friedrichstraße, Schorlemerstraße und Preußenstraße.

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Profilierte Fahrbahnen werden seit einiger Zeit auch auf Autobahnen eingesetzt. Sie entwickeln beim Überfahren Geräusche und haben sich nach Angaben des Landesbetriebs für Straßenbau bei der Unfallvermeidung für Pkw bewährt.

Nach einer Vielzahl schwerer Unfälle mit Geisterfahrern wurde im Sommer 2017 in Baden-Württemberg sogar eine neue Fahrbahn-Markierung gegen Geisterfahrer getestet. Die Markierung besteht aus mehreren Segmenten, die bei der Überfahrt aus der falschen Richtung einen Rütteleffekt bewirken und Geräusche auslösen, aber von vorschriftsmäßig fahrenden Verkehrsteilnehmern kaum wahrgenommen werden.

(NGZ)
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