Neuss: Fahndungen mit Fotos führten zum Erfolg

Neuss: Fahndungen mit Fotos führten zum Erfolg

Gleich zweimal konnte die Polizei gestern erfolgreiche Öffentlichkeitsfahndungen vermelden. In der Nacht zu Donnerstag veröffentlichten die Beamten das Foto eines Mannes, der am 19. März eine Spielhalle an der Oberstraße in der Neusser Innenstadt überfallen haben soll.

Kurz vor Schließung des Betriebes betrat ein Räuber mit einem Messer in der Hand das Casino und verlangte vom Mitarbeiter Geld. Dieses verstaute er in einer mitgebrachten schwarzen Tragetasche und flüchtete anschließend zu Fuß. Gestern meldete sich der Gesuchte freiwillig bei der Kriminalpolizei. Er bestreitet die Tat jedoch.

Gleiches gilt für einen 32 Jahre alten Neusser. Nach ihm hatte die Polizei am Mittwoch öffentlich gefahndet. Er steht in Verdacht, am 23. März im Bus der Linie 851 einem Mädchen ans Gesäß gefasst zu haben. Anschließend soll er an der Haltestelle Humboldtstraße ausgestiegen sein. Sein Opfer erstattete Anzeige und die Polizei stellte Aufnahmen der Überwachungskamera aus dem Bus sicher. Nach der Öffentlichkeitsfahndung gingen mehrere Hinweise auf die Identität des Mannes ein. Unter anderem meldete sich der 32 Jahre alte Neusser, der sich auf den veröffentlichten Bildern wiedererkannt hatte, den Vorwurf der sexuellen Belästigung in einer ersten Vernehmung aber vehement abstritt. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

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Auch die Festnahmen von zwei mutmaßlichen Räubern konnte die Polizei gestern vermelden. Nach ersten Erkenntnissen betraten die Männer gestern um kurz vor 13 Uhr einen Kiosk an der Burgunderstaße, stießen die Angestellte beiseite und raubten die Kasse mit den Tageseinnahmen. Anschließend flüchtete das Duo in Richtung Berliner Platz. Eine sofortige Fahndung der Polizei führte schnell auf die Spur zweier Tatverdächtiger. Nur knapp eine Viertelstunde später nahmen Beamte die einschlägig polizeibekannten jungen Männer (25 und 27 Jahre alt) an der Plankstraße fest. Beide waren alkoholisiert. Die geraubte Kiosk-Kasse konnte sichergestellt werden. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei.

(NGZ)