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Facelifting für die älteste Autowaschanlage "Clean Car" in Neuss

Facelifting für die älteste Autowaschanlage in Neuss : Älteste Waschanlage jetzt ganz neu

„Clean Car“ investiert fünf Millionen Euro an der Düsseldorfer Straße.

Morgens um 8 Uhr war die Welt wieder in Ordnung – zumindest für Niederlassungsleiter Marcel Premper und sein 15-köpfiges Team bei „Clean Car“. Denn nach ziemlich genau sieben Monaten Bauzeit konnte die Auto-Waschstraße an der Düsseldorfer Straße am Dienstagmorgen wieder eröffnen – um acht Uhr das erste Auto durch die moderne Anlage fahren. Groß gefeiert wird die Wiedereröffnung aber erst am Freitag, 15. Februar, ab 14 Uhr. Mit Gulaschkanone und anderen Überraschungen.

Aber wie hat sich die älteste automatische Waschanlage im Stadtgebiet verändert? Die Tankstelle, eine der wenigen freien im Stadtgebiet, musste für fünf Selbstbedienungs-Waschboxen und eine ganze Batterie von Staubsauer-Plätzen für die Auto-Innenreinigung weichen. Die waren am ersten Öffnungstag weniger gefragt, denn wer konnte, der steuerte die neue Indoor-Staubsaugerhalle an, berichtet Unternehmenssprecherin Barbara Taubitz. Sie gehörte am Dienstag zu den Unterstützern aus der Düsseldorfer Hauptverwaltung, die Marcel Premper und seinem Team beim erwarteten ersten Ansturm zur Seite standen. „Wir freuen uns sehr, dass wir nun endlich die von Grund auf modernisierte Neusser Filiale wiedereröffnen können“, berichtet Holger Dörner, der Vorstandsvorsitzende der „Clean Car“ AG. Man habe viele Neuerungen einfließen lassen, um den Kunden ein noch besseres Autopflege-Ergebnis bieten zu können. Dazu gehört die Waschstraße, deren Wasser- und Energieverbrauch lastabhängig gesteuert wird und die dank eines neuen Transportsystems auch problemlos von tiefergelegten Fahrzeugen angesteuert werden kann — ohne dass Schäden an Spoiler oder Frontschürze befürchtet werden müssen. Zu den Neuerungen gehört aber auch ein Automat zur Reinigung von Fußmatten.

Sieben Monate war die Anlage komplett geschlossen, doch die Mitarbeiter blieben an Bord. „Sie wurden auf andere Standorte verteilt“, berichtet Premper, der zum Neustart sein Team wieder zusammen hat und sogar um zwei Köpfe vergrößern konnte. Insgesamt hat das Unternehmen „Clean Car“, dessen Firmengeschichte 1986 mit dem Bau der Anlage an der Düsseldorfer Straße begann und das heute 28 Standorte zählt, fünf Millionen Euro in seine „Ur-Filiale“ investiert.