Neuss: Eisrettung: Neunjähriger wird in Reha verlegt

Neuss: Eisrettung: Neunjähriger wird in Reha verlegt

Der neunjährige Junge, der beim Spielen mit zwei Freunden auf dem zugefrorenen Reuschenberger See ins Eis eingebrochen ist, wird am Mittwoch in eine so genannte Früh-Rehaeinrichtung verlegt.

Unter Früh-Reha verstehen Mediziner die zeitig einsetzende rehabilitationsmedizinische Behandlung von Patienten mit ernsten, in der Regel neurologischen Diagnosen. "Die Akutbehandlung im Krankenhaus ist abgeschlossen”, sagt Susanne Dopheide, Sprecherin der Uniklinik.

"Der Junge ist ansprechbar und erkennt bereits seine Eltern und das Pflegepersonal. Jetzt geht es darum, ihn so früh und so gut wie möglich zu fördern.” Die Ärzte jedenfalls seien mit der Entwicklung hoch zufrieden, auch wenn das Kind noch einen langen Weg zurück ins normale Leben vor sich habe.

Der aus Reuschenberg stammende Junge war bei dem Unfall am 4. Februar unter das Eis getrieben, bevor ihn die Feuerwehr mit Hilfe eines Hubschraubers aus dem Wasser retten konnte. Gut einen Monat lang lag er auf der Intensivstation im künstlichen Koma.

(dhk)