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Neuss: Eine einmalige Gelegenheit

Neuss : Eine einmalige Gelegenheit

Neuss Für Rudolf Küppers sind die Bilder alte Bekannte, aber den Besuchern bietet er mit ihnen eine wohl einmalige Gelegenheit: In dieser Zusammenstellung werden die Bilder seines Vaters Wilhelm Küppers wohl nicht mehr zu sehen sein, denn einige sind bereits versprochen, andere schon definitiv weggegeben.

Der 77-Jährige, im Hauptberuf Architekt und in der Stadt ein großer Beweger der Neusser Kultur, hat sich immer mit dem Werk des Vaters und 1990 gestorbenen Künstlers beschäftigt, aber das in den vergangenen Monaten noch intensiviert und sich darüber kurzerhand zu einer Ausstellung entschlossen.

Im ehemaligen Wohnhaus der früheren Landfrauenschule im Schloss Reuschenberg hat er das Erdgeschoss zur Galerie gemacht und freut sich sichtlich darüber, den teils großformatigen Gemälden endlich genügend Platz zugestehen zu können.

Er malte, was er sah

Die Ausstellung ist eine kleine Retrospektive, denn auch wenn Küppers die Bilder nicht chronologisch, sondern mehr thematisch gehängt hat - sie zeigt Bilder aus den 30er Jahren bis hin zu den letzten Lebensjahren des Künstlers im vergangenen Jahrhundert.

Info Schloss Reuschenberg, Samstag und Sonntag, 22./23. November, 11 bis 13 Uhr

(NGZ)