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Atvita: Ein erfolgreiches Beispiel

Atvita : Ein erfolgreiches Beispiel

Das Unternehmen Atvita nimmt zum zweiten Mal an der Job-Initiative Rhein-Kreis Neuss teil. Das Callcenter mit derzeit 56 festen Mitarbeitern befindet sich im Wachstum und bietet zehn bis 15 offene Vollzeit-Stellen.

"Die Job-Initiative ist eine tolle Idee und wir versprechen uns, den ein oder anderen neuen Mitarbeiter darüber zu gewinnen", sagt Constanze Schuba-Völz. Als kaufmännische Leiterin ist sie auch für das Personalwesen in der Kaarster Firma zuständig und war im vergangenen Jahr selbst bei der Veranstaltung vor Ort.

Atvita ist ein gutes Beispiel für den Sinn und Zweck der Job-Initiative. Viele Besucher zeigten bei der Premiere 2011 Interesse, sechs Personen kamen anschließend zu einem Bewerbungsgespräch, zwei von ihnen wurden schließlich eingestellt. Aber nicht allein die Einstellung neuer Mitarbeiter steht hierfür beispielhaft. Das Callcenter nutzte die Möglichkeit, das Unternehmen über einen Monitor zu präsentieren. Ebenso galt es, vorab Missverständnisse auszuräumen. "Callcenter haben mit Vorurteilen zu kämpfen. Schwarze Schafe in der Branche sorgen durch gesetzlich verbotene Anrufe für diese Vorurteile", so Constanze Schuba-Völz.

Atvita übernimmt unter anderem für Mobilfunkanbieter den Vertrieb über das Telefon und betreut die Bestandskunden. Die Anforderungen, die an die eigenen Mitarbeiter gestellt werden, sind hoch. "Wir erwarten Durchhaltevermögen, gute Rhetorik, kommunikative und selbstbewusste Mitarbeiter", so Schuba-Völz. Der Job im Callcenter eignet sich auch für Quereinsteiger, denn es werde regelmäßig und intensiv geschult. "Ein verkäuferisches Talent sollte aber schon vorhanden sein", sagt die Personalverantwortliche. Über all diese Aspekte und Anforderungen eines Callcenters wurden die Interessenten bei der Job-Initiative im vergangenen Jahr aufgeklärt. Constanze Schuba-Völz wertet die Veranstaltung als Erfolg und nimmt deshalb auch wieder teil. "Die Personalgewinnung ist in unserer Branche schwierig. Aber wenn wir darüber drei oder vier neue Mitarbeiter bekommen, die dann länger bei uns bleiben, wäre ich zufrieden", sagt sie. stef

(NGZ)