Neuss: Düsseldorfs Venetia kommt vom Marienberg

Neuss : Düsseldorfs Venetia kommt vom Marienberg

Ursula Schmalz machte 2006 in Neuss Abitur. An der Seite von Prinz Carsten kehrt sie in diesen Tagen in die Neusser Karnevalssäle zurück.

Sie mag Neuss. Das spürt jeder, der Düsseldorfs Venetia in diesen Tagen bei ihren Auftritten in der Quirinusstadt erlebt. "Ich habe drei Jahre das Gymnasium Marienberg besucht", erzählt sie und sucht den emotionalen Schulterschluss mit den schunkelnden Neussern im Saal, "das waren drei tolle Jahre."So werden die Termine in der Stadt ihrer alten Schule eine Art Heimspiel für sie: "Die Kontakte zu meinen Schulfreundinnen vom Marienberg sind doch nie abgebrochen." Soziale Netzwerke wie Facebook seien da besonders hilfreich. Auch ihre Tante lebe mit ihrer Familie in Neuss: "Die Verbindung ist schon aus diesen privaten Gründen eng."

Abi-Schnitt von 1,7

Gemeinsam mit Prinz Carsten Franke (32) bildet Venetia Ursula Schmalz das junge, sympathische Düsseldorfer Prinzenpaar der Session 2012/13. Der Feier-Marathon führt die Narrenherrscher aus der Landeshauptstadt immer wieder einmal in den Rhein-Kreis. Ob beim Prinzen-Treffen in der "Neusser Hofburg" (Dorint Hotel), ob bei der Carolus-Gala in Kaarst oder bei der "Sitzung ohne Namen" im Zeughaus — das Düsseldorfer Prinzenpaar wird umjubelt und Venetia Ursula punktet mit ihrer Marienberg-Vergangenheit. Dabei biedert sie sich nicht an, sondern sagt es aus Überzeugung: "Am Marienberg habe ich mich auf die Schule konzentriert und für das Leben gelernt." Am Ende stand auf dem Abiturzeugnis ein Notendurchschnitt von 1,7; die Eintrittskarte in das angestrebte Medizinstudium. Sie möchte Internistin werden. Nach Abschluss der 10. Klasse suchten Ursula Schmalz und ihre Eltern eine "gute Schule für die letzten drei Schuljahre". Eine Option war das Gymnasium Marienberg. Nach einem eingehenden Gespräch mit der damaligen Direktorin Elfriede Schmitz-Keil stand für die junge Frau fest: "Das ist genau die richtige Schule." Sie habe ihre Entscheidung nie bereut, sagt sie heute. So fuhr sie täglich mit der Straßenbahn-Linie 709 oder der S-Bahn von ihrem Elternhaus in Gerresheim nach Neuss: "Ich habe die Fahrzeit genutzt, um Vokabeln zu lernen."

Vorliebe für Neuss und Düsseldorf

Mit Schulschluss war für Ursula Schmalz aber meist der Aufenthalt in Neuss nicht beendet: "Ich habe viel mitgemacht. Ich habe Gaststätten besucht und ich habe das Schützenfest mitgefeiert." Sie kenne auch so manchen Schützen: "Ich weiß, wie Neusser Schützenfest geht."

Die Nachbarstädte Neuss und Düsseldorf mag Ursula Schmalz nicht vergleichen: "Die Menschen unterscheiden sich doch nicht. Wir sind alle Rheinländer." Die Städte seien — allein schon bedingt durch die Größe — etwas verschieden, "aber Neuss muss sich mit seinen Geschäften auch nicht verstecken". Sie komme jedenfalls immer wieder gern nach Neuss, der Stadt ihrer Schulzeit. Jetzt als amtierende Venetia Ursula in der verbleibenden Session und auch danach als ehemalige Marienberg-Schülerin.

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