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Neuss: Dschungelcamp: Thomas Rupprath holt auf

Neuss : Dschungelcamp: Thomas Rupprath holt auf

Vollgas geben von Anfang an – das war Thomas Ruppraths Strategie, als er noch Leistungsschwimmer war. Jetzt, im australischen RTL-Dschungelcamp, verfolgt der Neusser offenbar eine ganz andere Taktik: Fast sieben Tage lang war Rupprath still, kaum im Bild zu sehen, trat keine Dschungelprüfung an – seither aber gibt er Gas. Höhepunkt seiner Dschungelzeit bisher: die Prüfung, die er gemeinsam mit Boyband-Sänger Jay Khan absolvierte.

Vollgas geben von Anfang an — das war Thomas Ruppraths Strategie, als er noch Leistungsschwimmer war. Jetzt, im australischen RTL-Dschungelcamp, verfolgt der Neusser offenbar eine ganz andere Taktik: Fast sieben Tage lang war Rupprath still, kaum im Bild zu sehen, trat keine Dschungelprüfung an — seither aber gibt er Gas. Höhepunkt seiner Dschungelzeit bisher: die Prüfung, die er gemeinsam mit Boyband-Sänger Jay Khan absolvierte.

Kakerlaken ja, Würmer nein

Beide Männer müssen Ekel-Essen aus einem Automaten zu sich nehmen — Augen von diversen Tieren, lebendige Würmer und Kakerlaken, Teile einer Krokodilskralle. Während Jay Khan alles in sich hineinstopft (allerdings nicht ohne große, gequälte Gesten und viel Getöse), kapituliert Rupprath vor einigen der Ekligkeiten: Er schafft es nicht, alle lebendigen Regenwürmer zu essen, verweigert die vergorenen Soja-Bohnen und die Käsefrucht, die auch "Kotzfrucht" heißt.

Und zeigt, wie Nein-Sagen auch geht: nicht trotzig, nicht Ausflüchte suchend, sondern einfach und direkt. Auf die Idee, ihm deswegen böse zu sein, käme keiner seiner Dschungelcamp-Mitbewohner. Auch Jay Khan nicht — die Männer, beide in dunkelblauen Trägershirts mit zurückgegelten Haaren (gut, dass Rupprath das Gel und kein Kopfkissen mit ins Camp genommen hat) halten sich fest, unterstützen sich gegenseitig, singen sogar "Always look on the bright side of life", als es am allerekligsten wird.

Neusser beweist Teamgeist

Rupprath beweist im Dschungel Teamgeist, zickt nicht übermäßig rum, sagt aber, was ihn stört, er schiebt sich nicht aufdringlich in die Kamera und macht sich wichtig.

Schon vor seinem Einzug ins Camp hatte der Neusser erklärt, kein Macher zu sein, eher Aufgaben zu erledigen, die ihm gestellt würden. Ganz falsch ist das nicht — Rupprath ist kein Showmann und Gruppen-Anführer wie Jay Khan, wird von den Kameras nicht so intensiv verfolgt wie Sarah oder Sängerin Indira. Und doch: Rupprath unterstützt seine Kollegen, ist ruhig und ausgeglichen — und dadurch ein ganz eigener Macher. Einer der etwas leiseren Art.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Thomas Rupprath - der Neusser im Dschungelcamp

(NGZ)