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Drehorte für Filme im Rhein-Kreis Neuss

Drehort für Filme : Der Rhein-Kreis im Film

Immer wieder greifen sogenannte Locationscouts für Filmgesellschaften auf Drehorte im Kreis zurück. Eine Auswahl.

Erinnern Sie sich? In dem Film „Der Fall Schimanski“ im Jahr 2015 gab es eine Pressekonferenz. Aber nicht in Duisburg, wo der „Tatort“-Kommissar am Ende den Dienst quittierte, sondern – in Neuss. Im Swissôtel. Locationscouts werden die Menschen genannt, die ständig auf der Suche nach Drehorten für Filme und Serien sind. Und sie werden immer öfter im Rhein-Kreis, der übrigens seit 1999 zum Netzwerk der Filmstädte der Filmstiftung NRW gehört, fündig. Ob „Alarm für Cobra 11“, der Film „Farinelli“, die TV-Serie „Verbotene Liebe“ oder Action-Thriller wie „Im Auftrag des Vatikan“ – nur zu gern wird auf Locations im Rhein-Kreis zurückgegriffen. Was im übrigen diesem schon 2004 eine Foto-Ausstellung „Drehort NRW“ mit 22 Exponaten auf Schloss Dyck wert war.

Der Ort passte schon deswegen, weil Schloss Dyck sich als Kulisse förmlich anbietet. Auch das benachbarte Nikolauskloster war schon Drehort, etwa 2015 für die Episode „Camilla und die tote Nonne“ der Serie „Soko Köln“ oder noch früher, 2003, für den Tatort „Hundeleben“ mit Klaus J. Berendt und Dietmar Bär. Aber nicht nur historische Touristenmagnete wie Zons, Schloss Dyck oder eben das Kloster sind begehrt, auch Autobahnen eignen sich prima für Verfolgungsjagden, Städte wie Dormagen oder Grevenbroich für „Tatorte“ und merkwürdig anmutende Plätze wie der Papierfriedhof von FS Karton in Neuss („Wir sind die Welle“ bei Netflix) oder der riesige RWE-Bagger 288 für Science-Fiction-Filme („Westword“, „Ghost Rider“, „Die Tribute von Panem“).

(hbm)