Neuss: Die starke Frau aus Uganda

Neuss: Die starke Frau aus Uganda

Düsseldorf/Neuss (cf) Zwei starke Frauen aus Uganda beeindruckten die Besucher in der fifty-fifty-Galerie an der Jägerstraße in Düsseldorf-Eller. Das fifty-fifty-Team hatte gemeinsam mit dem Düsseldorfer Franziskanerbruder Peter Amendt zu einem Abend mit Agnes Agasiru und Barbara Kizza (und ihrer Kunst) aus Uganda eingeladen.

Düsseldorf/Neuss (cf) Zwei starke Frauen aus Uganda beeindruckten die Besucher in der fifty-fifty-Galerie an der Jägerstraße in Düsseldorf-Eller. Das fifty-fifty-Team hatte gemeinsam mit dem Düsseldorfer Franziskanerbruder Peter Amendt zu einem Abend mit Agnes Agasiru und Barbara Kizza (und ihrer Kunst) aus Uganda eingeladen.

Die 19 Jahre alte herzkranke Agnes war vor drei Monaten gemeinsam mit ihrer Begleiterin Barbara (25), Koordinatorin der Jungen Franziskaner Bewegung - kurz YouFra - nach Deutschland gekommen, um sich operieren zu lassen.

Mittlerweile ist ihr von Professor Reiner Körfer in Bad Oeynhausen eine neue Herzklappe eingesetzt worden. Obwohl Körfer und sein Team die Operation unentgeltlich ausführten, waren Kosten in Höhe von 15 000 Euro entstanden, die dank der Spende eines großzügigen NGZ-Lesers aus Neuss gedeckt werden konnten.

Ziel des Abends in der fifty-fifty- Galerie war es, das Bewusstsein der Menschen in Deutschland für die Situation in Uganda zu schärfen und die Arbeit der Franziskaner vor Ort vorzustellen. Nachdem in Uganda mehr als 20 Jahre lang ein brutaler und grausamer Bürgerkrieg tobte, ist Uganda in diesem Herbst auch noch von einer verheerenden Flut heimgesucht worden.

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In Agnes ehemaligem Flüchtlingscamp, wohin sie sich gemeinsam mit ihrer Mutter auf der Flucht vor den Gräueltaten der Rebellenarmee retten konnte, sind allein in den vergangenen Wochen über 70 000 Menschen obdachlos geworden. Um ihnen helfen zu können und um ihre vielen anderen Projekte in Uganda verwirklichen zu können, sind die Franziskaner jetzt auf jede Spende angewiesen.

Während ihrer Zeit in Deutschland hat Agnes ihre traumatische Geschichte, die kommenden Monat ausführlich im fifty-fifty Magazin erscheinen wird, künstlerisch verarbeitet. Ihre Zeichnungen sind gemeinsam mit Radierungen und Aquarellen der studierten Grafik-Designerin Barbara ausgestellt.

Der Erlös aus dem Verkauf der Bilder wird dem von Franziskanerschwester Margaret geleiteten Waisenhaus in Uganda zu Gute kommen. Auf der Internetseite www.vision-teilen.de kann man sich über die Projekte der Franziskaner in Uganda informieren. Die Ausstellung ist noch bis zum 22. November zu sehen.Die Bilder von Agnes und Barbara gibt es auch auf der Internetseite www.fiftyfifty-galerie.de.

(NGZ)
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