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Neuss: Die Stadt bleibt attraktiv – so viele Einwohner wie nie

Neuss : Die Stadt bleibt attraktiv – so viele Einwohner wie nie

Neuss wächst entgegen dem allgemeinen Trend weiter: Im vergangenen Jahr zählte die Stadt 464 Personen mehr als im Vorjahr und erreichte so die bisher höchste Einwohnerzahl. 2012 lebten 154 885 Einwohner in den 28 Bezirken der Quirinusstadt.

In 15 stieg die Einwohnerzahl, in 13 fiel sie. Das einwohnerstärkste Gebiet war Rosellen (13 496 Personen). Der Stadtteil wuchs besonders durch das Baugebiet Allerheiligen B rasant: Er verzeichnete ein Plus von 415 Personen und damit den höchsten Einwohnerzuwachs stadtweit. 137 Personen zogen 2012 in der Innenstadt. Erfttal (mit 77 Personen) und Grimlinghausen(69) weisen für das abgelaufene Jahr ebenfalls einen deutlichen Zuwachs auf. Darauf folgen Vogelsang (48) sowie Furth-Nord und Furth-Süd mit jeweils knapp 40 Personen. Ebenso wachsen die Einwohnerzahlen in Holzheim (29) und Gnadental (23). Geringere Anstiege verzeichneten Furth-Mitte (14), Morgensternsheide (10), Hammfeld (8), Westfeld (4), Selikum (1) sowie das Hafengebiet (1).

Rückläufig ist die Einwohnerzahl besonders in Weckhoven. Da einige Gebäuden dort nicht mehr vermietet werden, verlor das Gebiet auch 2012 die meisten Einwohner (180). Norf (81) und das Stadionviertel (40) gehören ebenfalls zu den Stadtteilen mit dem höchsten Bevölkerungsrückgang. Ebenso wie in Weißenberg (31), Reuschenberg (26) und Grefrath (22) schrumpfte auch in der Pomona (19), im Augustinusviertel (18), in Speck, Wehl und Helpenstein (je 13), Hoisten (12) und im Barbaraviertel (4) die Bevölkerungszahl. Uedesheim und das Dreikönigenviertel verloren nur je zwei Personen. Mit 19 672 Ausländern lag der Ausländeranteil 2012 stadtweit bei 12,7 Prozent. Am höchsten war dieser Prozentsatz mit 36,6 Prozent im Hammfeld. Knapp darunter liegt das Barbaraviertel mit einem Ausländeranteil von 35,5 Prozent. Grefrath (4,1) und Hoisten (3,9) haben den niedrigsten Ausländeranteil.

(NGZ/rl)