Rhein-Kreis Neuss: Die fünf größten Fehler in der Öffentlichkeitsarbeit

Rhein-Kreis Neuss : Die fünf größten Fehler in der Öffentlichkeitsarbeit

Unternehmen, die Kontakt zu Medien suchen, sollten fünf Kardinalfehler vermeiden. 1. Zu spät kommen Über die Eurokrise wird immer gesprochen, andere Themen sind nur für begrenzte Zeit in der Diskussion. Unternehmen, die dazu Stellung nehmen wollen, weil sie zum Beispiel ein innovatives Produkt herstellen, das Problemlösungen verspricht, sollten dieses Zeitfenster nicht verstreichen lassen. 2. Nicht die Wahrheit sagen Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er die Wahrheit spricht. Dass PR-Maßnahmen grundsätzlich versuchen, ein positives Bild zu vermitteln, wird akzeptiert. Lügen hingegen vernichten Vertrauen. Auch in Krisensituationen gilt: Sofort umfassend und wahrheitsgetreu informieren.

3. Sich nicht kümmern

Öffentlichkeitsarbeit bietet viele Chancen, macht aber durchaus auch Mühe: Wer zum Beispiel Großveranstaltungen plant, hunderte Gäste und tolle Referenten einlädt, die Presse jedoch im Stress vergisst, vergibt leichtfertig eine Chance. Agenturen können dabei unterstützen. Gerade im lokalen und regionalen Geschäft sind die Redaktionen aber offen für direkte Kontakte zu den Unternehmen. 4. An der Zielgruppe vorbei reden Interne und externe Kommunikation von Unternehmen hat oft nicht viel miteinander zu tun. Wer nicht analysiert, welche Themen für seine Zielgruppe oder ein Medium, mit dem er Kontakt aufnehmen will, geeignet sind, läuft Gefahr, ins Leere zu laufen. Neben der Themenauswahl zählen auch eine verständliche Sprache und Verweise auf die zielgruppenspezifische Relevanz. Dass zum Beispiel ein neues Produkt X hergestellt wird, erregt mehr Aufmerksamkeit, wenn bekannt ist, dass damit neue Arbeitsplätze geschaffen werden. 5. Nicht mit einer Stimme sprechen Unternehmenskommunikation braucht Struktur. Wenn Ansprechpartner unklar sind oder verschiedene Abteilungen unterschiedliche Auskünfte geben, ist das Ergebnis zumindest ungewiss.

(NGZ)