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Neuss: Die Feuerwehr zieht erste Bilanz zum Unwetter

Neuss : Die Feuerwehr zieht erste Bilanz zum Unwetter

Die Neusser Feuerwehr war nach dem Sturm pausenlos im Einsatz. Jetzt hat sie ein erstes Resümee veröffentlicht.

414 Sturmeinsätze und 4142 Stunden Dienst - das ist die erste Bilanz der Feuerwehr zu ihrem Einschreiten nach dem Orkan Ela. Sie hat zusammengezählt, wie oft sie allein in der ersten Woche nach dem Sturm aktiv war und resümiert: "Alle Kräfte, Fahrzeuge und Kettensägen waren im Einsatz."

Anders als bei vorherigen Stürmen verteilten sich die Einsatzorte über das gesamte Stadtgebiet. Die Feuerwehr hat dazu mithilfe des Onlinedienstes Google-Maps eine Karte über die ersten 253 Einsätze vom vom 9. und 10. Juni erstellt. Sie zeigt, wie weit das Einsatzgebiet der Truppe reichte. Um weite Fahrten zu vermeiden seien die Löschzüge der einzelnen Stadtteile ortsnah eingesetzt worden, so Feuerwehrchef Joachim Elblinger. Hubrettungsfahrzeuge und andere Unterstützung seien jeweils gesondert angefordert worden. Für den Nachschub, darunter neue Ketten für Kettensägen und Treibstoff, wurde die Feuerwache angefahren.

Verpflegt wurden die Einsatzkräfte durch den DRK-Kreisverband Neuss und den Malteser Hilfsdienst. Bei der Beseitigung von Sturmschäden unterstützten Kräfte aus 17 Ortsverbänden des Technischen Hilfswerks die Wehr, darunter aus Wesel, Moers und Erkelenz. Auch die Feuerwehren Kaarst und Meerbusch unterstützten ihre Kollegen auf dem Neusser Stadtgebiet.

Info Wer interessiert daran ist, Mitglied der Feuerwehr zu werden, kann am Samstag, 12. Juli, 14 Uhr, zu einem Info-Tag in die Feuerwache im Hammfeld kommen. Auch die Jugendfeuerwehr stellt sich vor.

(NGZ)