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Neuss: „Die CDU kämpft für eine eigene Mehrheit“

Neuss : „Die CDU kämpft für eine eigene Mehrheit“

Neuss (lue-) Die CDU gewinnt zwar die Europawahl, muss aber merklich Federn lassen. Welche Konsequenzen ziehen die Christdemokraten im Superwahljahr aus dem ersten Urnengang für die nun folgenden Kommunal- (30. August) und Bundestagswahlen (27. September)?

Im Interview mit der NGZ spricht der Neusser CDU-Chef Dr. Jörg Geerlings (36) auch über mögliche Koalitionspartner und über die Zukunft der Stadtwerke, über die noch in diesem Monat entschieden werden soll.

Herr Dr. Geerlings, die von Ihnen geführte CDU verliert bei der Europawahl 7,8 Prozentpunkte in Neuss und rutscht deutlich unter die Marke von 50 Prozent. Ist die absolute Ratsmehrheit schon verloren?

Dr. Jörg Geerlings Zunächst lasse ich es nicht zu, dass der CDU-Sieg bei der Europawahl klein geredet wird. Wir sind mit Abstand die stärkste Partei, wir haben alle 29 Ratswahlkreise klar gewonnen und das bürgerliche Lager wurde deutlich gestärkt.

Müssen wir Ihren Hinweis auf das bürgerliche Lager als Koalitionsangebot an die FDP verstehen?

Geerlings Die CDU kämpft für eine eigene Mehrheit, die bleibt weiterhin unser Ziel und ist auch möglich. Daher beteilige ich mich nicht an Koalitionsspekulationen. Im Übrigen: Die FDP vor Ort fährt einen anderen Kurs als die Bundespartei. Was die FDP im Stadtwerke-Verfahren abliefert, ist irritierend, da sie dort gemeinsame Sache mit der Fraktion Unabhängige/Linkspartei macht.

Info Das Interview mit CDU-Chef Geerlings führte NGZ-Redaktionsleiter Ludger Baten

Mehr dazu lesen Sie am Montag in der Neuß-Grevenbroicher Zeitung.

(NGZ)