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Heimatverein Weckhoven hat zwei Bodenstrahler auf neuem Pflaster installiert: Die alte Pfarrkirche St. Josef strahlt seit gestern Abend in neuem Licht

Heimatverein Weckhoven hat zwei Bodenstrahler auf neuem Pflaster installiert : Die alte Pfarrkirche St. Josef strahlt seit gestern Abend in neuem Licht

Weckhoven. Auf ihre alte Pfarrkirche St..Josef sind die Weckhovener stolz - und das zu Recht. Schließlich ist das Gotteshaus am Lindenplatz nach der Renovierung von innen und außen ein "Schmuckstück". Seit Ende Mai vor 100 Jahren der Grundstein gelegt wurde, haben die Weckhovener eine enge Bindung zu ihrer Kirche entwickelt. Das hat sich auch nicht geändert, als St..Josef im Mai 1999 der griechisch-orthodoxen Gemeinde Hl. Nektarios in Erbpacht übergeben wurde.

Weckhoven. Auf ihre alte Pfarrkirche St..Josef sind die Weckhovener stolz - und das zu Recht. Schließlich ist das Gotteshaus am Lindenplatz nach der Renovierung von innen und außen ein "Schmuckstück". Seit Ende Mai vor 100 Jahren der Grundstein gelegt wurde, haben die Weckhovener eine enge Bindung zu ihrer Kirche entwickelt. Das hat sich auch nicht geändert, als St..Josef im Mai 1999 der griechisch-orthodoxen Gemeinde Hl. Nektarios in Erbpacht übergeben wurde.

Im Gegenteil: Nicht nur die katholische Pfarre St..Paulus und die evangelische Gemeinde Weckhoven arbeiten gut mit den neuen "Hausherren" zusammen, sondern auch der Heimatverein Weckhoven: Da ließ die griechisch-orthodoxe Gemeinde das Pflaster vor der Kirche mit Steinen aus Griechenland erneuern und eine helle Marmorstufe anbringen, die das Gotteshaus "anheben" soll. Gleichzeitig sorgte der Heimatverein Weckhoven für eine Änderung der Beleuchtung: Seit gestern Abend wird die Kirche am Lindenplatz von zwei bullaugen-förmigen Bodenstrahlern beleuchtet. Durch die in das Pflaster eingelassenen Lampen ergeben sich "schöne Schattenspiele", wie Thomas Kattner, Vorsitzender des Heimatvereins, erklärte.

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Neben diesem Effekt sei auch das Energiesparen ein Grund für die neue Beleuchtung gewesen: "Die 70-Watt-Strahler sind genau so effektiv wie 500-Watt-Lampen." Als vor vier Jahren der Heimatverein gegründet wurde, war die Beleuchtung der St.-Josef-Kirche der Hauptgrund. Immer noch kümmern sich die inzwischen 400 Mitglieder um die Kirche, zahlen den Strom für die Beleuchtung. "Wir arbeiten gut zusammen", erläuterte Thomas Kattner. So planen die drei Kirchen und der Heimatverein 2001 ein großes Fest von Christi Himmelfahrt bis zum darauf folgenden Sonntag: Das Jubiläum "100 Jahre Gotteshaus in Weckhoven" soll geistlich und weltlich gefeiert werden.

Vom ökumenischen Gottesdienst über Informationsveranstaltungen für Schulklassen bis zu einem gemeinsamen Fest reichen die Ideen. Neue Wege geht der Heimatverein Weckhoven auch mit den "Kollegen" aus Hoisten. Bei einem ersten Treffen haben die Vorstände des Weckhovener Heimatvereins und der Hoistener Heimatfreunde eine übergreifende Arbeitsgruppe beschlossen, die sich um gemeinsame Themen kümmern soll (die NGZ berichtete). Dazu zählt eine geplante Säuberungsaktion des Waldstücks am Hummelbach und einige Aktionen am Hagelkreuz, an der befahrbaren Ortsgrenze. Auch eine gemeinsame Fronleichnams-Station am Hagelkreuz ist im Gespräch. Die Archivare haben bereits ihre Materialien auf Gemeinsames gesichtet. cw