Diakonische Werke im Rhein-Kreis Neuss schließen Fusion ab

Geschäftsführung sitzt in Neuss : Umzug in die neue Diakonie-Zentrale verzögert sich

Die Fusion der beiden großen Diakonischen Werke im Rhein-Kreis ist vollzogen. Ein halbes Jahr nach entsprechenden Beschlüssen der beiden Trägervereine der Diakonie Neuss wie auch des Diakonischen Werkes im Rhein-Kreis ist der Verschmelzungsprozess jetzt auch formal abgeschlossen.

Der neue Trägerverein Diakonie Rhein-Kreis ist im Vereinsregister eingetragen. Auf dem Weg dorthin habe es noch einige „formale Stolpersteine“ gegeben, berichtet Christoph Havers, einer von zwei Vorständen des kreisweit tätigen Wohlfahrtverbandes. Die konnten aber so rechtzeitig ausgeräumt werden, dass die Fusion zur „Diakonie Rhein-Kreis“ – wie beabsichtigt – rückwirkend zum 1. Januar greifen kann.

Etwas schleppender kommt allerdings die Einrichtung der neuen Zentrale voran. Der für den 1. Januar geplante Umzug in das Willi-Graf-Haus an der Venloer Straße, der früheren Dependance des Familienforums Edith Stein auf der Furth, wird sich nach Havers Darstellung bis Ende März verzögern. „Es gab einiges zu tun – und wir machen es gründlich“, sagt Havers. Die Umbauarbeiten laufen noch.

Mit dem Umzug soll dann die eigentliche Arbeit der neuen Gesellschaft beginnen. „Wir erwarten dort einen echten Entwicklungsfortschritt“, sagt Havers. Das Konzept für die neue Mitte der Diakonie sei zwar noch einmal überarbeitet worden, doch wurde an der Grundidee, Verwaltung und Beratungsangebote unter einem Dach zusammenzuführen, festgehalten. Die Beratungsdienste werden im Edgeschoss des Willi-Graf-Hauses gebündelt, darüber richtet sich die Verwaltung ein.

Für Vereine wie den Initiativkreis Nordstadt bedeutete das bereits einen Umzug. Der Initiativkreis hat eine neue Heimat im Pfarrzentrum Heilig Geist gefunden.

(-nau)
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