Teilhabe im Rhein-Kreis Diakonie übernimmt Beratung für Menschen mit Behinderung

Neuss · Das Beratungsangebot, das sich an Menschen mit Behinderungen, deren Angehörige und Freunde wendet, wird im Rhein-Kreis bis 2029 weiter mit Bundesmitteln gefördert. Außerdem geht es ab 2023 in die alleinige Trägerschaft der Diakonie über.

 Freuen sich über die Verlängerung: Bernd Gellrich, Annette Knyrim, Elisabeth Lucas, Monika Schwandner, Hermann Gröhe und Gesine Eschenburg (v.l.).

Freuen sich über die Verlängerung: Bernd Gellrich, Annette Knyrim, Elisabeth Lucas, Monika Schwandner, Hermann Gröhe und Gesine Eschenburg (v.l.).

Foto: Diakonie

„Hinter dem sperrigen Begriff mit der Abkürzung EUTB verbirgt sich ein mittlerweile sehr erfolgreiches und gut vernetztes Beratungsangebot für Bürger im Rhein-Kreis Neuss“, sagt Annette Knyrim von der Sozialpsychiatrie der Diakonie. Das Besondere: Das Angebot erfolgt von Betroffenen für Betroffene. Dabei übernehmen die Berater, die entweder selbst oder durch einen nächsten Angehörigen von Behinderung betroffen sind, eine Art Lotsenfunktion bei der Beantwortung aller Fragen zu einem gleichberechtigten Leben mit einer Behinderung. 2017 brachten auf Initiative von Gesine Eschenburg und Winfried Janßen, Geschäftsführung der Lebenshilfe Neuss, zusammen mit dem damaligen Vorstand der Diakonie Christoph Havers mehrere Sozialverbände gemeinsam das Beratungsangebot per Antrag beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf den Weg. Diakonie-Vorstand Bernd Gellrich zeigte sich dankbar, dass die Umsetzung 2018 schließlich durch Unterstützung der Bundestagsabgeordneten Hermann Gröhe und Ansgar Heveling sowie Landrat Hans-Jürgen Petrauschke möglich wurde. Bis Jahresende wird das Beratungsangebot noch in gemeinsamer Trägerschaft mit der St.-Augustinus-Behindertenhilfe, der Caritas Sozialdienste, der Diakonie Rhein-Kreis Neuss, der Lebenshilfe Neuss und der Leben und Wohnen Lebenshilfe Rhein-Kreis Neuss fortgeführt. Dann geht es in die alleinige Trägerschaft der Diakonie über.

(NGZ)
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