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Der Werbekreis Neuss-Nordstadt sucht "nach Corona" neue Mitglieder.

Initiative in Neuss : Werbekreis Neuss-Nordstadt sucht neue Mitglieder

Verein plant vorsichtig mit dem Nikolausmarkt im Dezember. Bei der Jahreshauptversammlung wurde Ralph Dymek als Vorsitzender in seinem Amt bestätigt.

Der Werbekreis Neuss-Nordstadt hat es in den vergangenen 16 Monaten nicht leicht gehabt. Auf der Jahreshauptversammlung im Kardinal-Bea-Haus sprach der Vorsitzende Ralph Dymek von einer Zeit, „die für uns alle herausfordernd war“. Viele Aktivitäten seien nicht möglich gewesen. Was die Kasse belastet hat: Auf Mitgliedsbeiträge war im vergangenen Jahr komplett verzichtet worden, gleichzeitig hatte der Nikolausmarkt, der durch den Losverkauf traditionell für gute Einnahmen sorgt, nicht stattgefunden. Auch die Zahl der Mitglieder ist spürbar auf jetzt unter 80 zurückgegangen. Jetzt werden vorsichtig wieder einige Veranstaltungen geplant: Am 9. November soll die Tradition des gemeinsamen Gänseessens wieder aufleben. Zwar kann man die Entwicklung der Pandemie nicht vorhersehen, aber nach jetzigem Stand könnte es auch wieder den Nikolausmarkt geben – es wäre der fünfundzwanzigste.

Den Kalender mit den zwölf Nordstadtmotiven konnte Dymek schon präsentieren. Der 63-Jährige wurde bei den anstehenden Wahlen ohne Gegenstimmen im Amt bestätigt. Martina Kiehne hatte das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden zwischenzeitlich niedergelegt. Mit René Küter (55), dem Leiter eines Seniorenheims in der Nordstadt, konnte Ralph Dymek allerdings einen Nachfolger präsentieren, der einstimmig und ohne Gegenkandidat gewählt wurde. Ebenfalls einstimmig wurde der Vorstand entlastet.

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Der Werbekreis Neuss-Nordstadt möchte weiterhin von den Menschen wahrgenommen werden. Beklagt wurde mangelndes Interesse vieler Mitglieder, sich aktiv einzubringen. Mit rund einem Dutzend Mitgliedern war auch die Jahreshauptversammlung eher mäßig besucht, obwohl mit Würstchen und Kartoffelsalat für eine Teilnahme geworben worden war. Es wurde beklagt, dass zuletzt nur noch rund 20 Personen – Werbekreismitglieder und Familienangehörige – an den Fahrradtouren mit anschließendem Grillen teilgenommen hätten. Außerdem sei es zuletzt nicht mehr gelungen, genügend Preise für die Tombola bei den Mitgliedern zu generieren.

Die Folge: Es mussten aus der Vereinskasse Preise hinzugekauft werden. Die Schützen sind auch weiterhin eine Zielgruppe, die es zu umwerben gilt: Beim nächsten Schützenfest auf der Furth wollen Werbekreismitglieder wieder zum Frühschoppen die bekannten Tüten austeilen. Und ein Schaufensterwettbewerb ist auch wieder geplant.