1. NRW
  2. Städte
  3. Neuss

Der Kinderschutzbund Neuss sucht Verstärkung für das Jugendtelefon-Team

Kinderschutzbund Neuss : Jugendtelefon „Nummer gegen Kummer“ sucht Verstärkung

Das Kinder- und Jugendtelefon „Nummer gegen Kummer“ ist ein bundesweit erreichbares Beratungsangebot. Die große Bandbreite der Sorgen und Nöte von vielen Kinder und Jugendlichen spiegelt sich nach Auskunft von Gaby Hornbach vom Kinderschutzbund Neuss in den unterschiedlichsten Themen wider.

Das Kinder- und Jugendtelefon  „Nummer gegen Kummer“ ist ein bundesweit erreichbares Beratungsangebot. Unterstützt von der Deutschen Telekom können sich Mädchen und Jungen kostenfrei und unter Zusicherung ihrer Anonymität, montags bis freitags 14 bis 20 Uhr unter den Rufnummern 0800-1110333 oder 116111, Trost, Unterstützung und Hilfe holen.

Die große Bandbreite der Sorgen und Nöte von vielen Kinder und Jugendlichen spiegelt sich nach Auskunft von Gaby Hornbach vom Kinderschutzbund Neuss in den unterschiedlichsten Themen wider. „Und nicht immer ist jemand zum Reden da“, sagt sie. Fragen rund um Schule – gerade jetzt besonders aktuell die Nachprüfungen – Familie, Freundeskreis, Sexualität, Beruf und Ausbildung, Safer Internet und Cyber Mobbing machen deutlich, was junge Menschen beschäftigt und vor allem, was sie belastet. So erklärt erklärt Anna Zacharias, Fachreferentin bei „Nummer gegen Kummer“: „Sich jemandem anonym anzuvertrauen, kann helfen, Ängste abzubauen und einen Ausweg für die eigene Situation zu finden.“

  • Viersen : Kinderschutzbund braucht Spenden
  • Birgitta Föhr von der Ortsgruppe Viersen
    Jugendarbeit in Viersen und Kempen : Kinderschutzbund sucht Telefonberater
  • Der Philosoph und frühere Kulturstaatssekretär Julian
    Wirtschaftskongress zum Hansetag in Neuss : Europa und die Zukunft im Blick

Der Deutsche Kinderschutzbund in Neuss unterstützt dieses Projekt vor Ort und braucht dazu Verstärkung. Interessierten, die gut zuhören können, empathisch und vorurteilsfrei sind und Interesse an der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen mitbringen, finden nach  Überzeugung des Verbandes über ein Engagement bei der „Nummer gegen Kummer“ ein sinnstiftendes Ehrenamt in einem engagierten Beratungsteam. „Die beratenden Tätigkeit am Telefon stellt hohe Anforderungen an  Zuverlässigkeit und  zeitliches Engagement und erfordert manchmal ein großes Maß an Einfühlsamkeit und Toleranz“, sagt Hornbach. und manchmal erfahren man dabei auch viel über sich selbst, ergänzt sie.

Wer sich für diesen Dienst interessiert, muss sich allerdings verpflichten, über einen Zeitraum von zwei Jahren in der Regel mindestens zwei Dienste im Monat (à drei Stunden) zu übernehmen. Zur Vorbereitung darauf durchläuft jeder eine  sechsmonatige Ausbildung. Und bevor man eigenständig am Telefon beraten darf, durchläuft man zudem eine Hospitationsphase. Das heißt, man ist dabei, wenn ausgebildete Berater telefonieren, oder man hat einen Berater zur Seite, wenn man selbst die ersten Anrufe entgegennimmt. und ein Berater steht Ihnen zur Seite, wenn  Sie selbst Telefonate führen.  Mehr Infos bei Kinderschutzbund unter 02131 28718.

(NGZ)