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Neuss: Dachstuhl-Brand macht Haus unbewohnbar

Neuss : Dachstuhl-Brand macht Haus unbewohnbar

Überwiegend zufrieden zeigten sich die Ordnungshüter im Rhein-Kreis mit dem Verlauf der Silvesternacht. Insgesamt mussten die Beamten im ganzen Kreisgebiet in der Zeit vom 31. Dezember, 6 Uhr, bis zum 1. Januar, 6 Uhr, 308 Einsätze der verschiedensten Art abarbeiten. Typische Silvestereinsätze gab es 85.

Sechs Brände wurden zudem allein in Neuss gemeldet. In einem Fall wurde dabei ein Wohnhaus so zerstört, dass es laut Polizeibericht nicht mehr bewohnbar ist. Das neue Jahr war gerade ein Viertelstunde alt, als es in einem Einfamilienhaus an der Tonhallenstraße in Hoisten zu einem Dachstuhlbrand kam. Dabei wurde ein Großteil des Dachstuhls und des Obergeschosses zerstört, der entstandene Sachschaden wird von der Polizei mit "erheblich" angegeben. Der Bewohner des Hauses konnte sich jedoch unverletzt aus dem Haus retten. Die Brandursache ist zurzeit noch unbekannt, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

14 Mal mussten die Beamten in Neuss in der Silvesternacht bei "Auseinandersetzungen körperlicher Art", wie es im Amtsdeutsch heißt, im öffentlichen und im familiären Umfeld eingreifen. Für die Polizei bewegte sich diese Zahl im üblichen Rahmen. Zu Sachbeschädigungen kam es in sechs Fällen. Ebenfalls 14 Mal wurden die Einsatzkräfte in Neuss wegen Ruhestörungen gerufen.

Allerdings kam es in der Nacht zum 2. Januar zwischen 20 und 4 Uhr morgens zu ungewöhnlich vielen Unfällen. Aus "wetterbedingten" Gründen wurden fünf Unfälle allein in Neuss mit zwei Leichtverletzten und im ganzen Kreis elf Unfälle registriert. Die Schadenssumme wird von der Polizei insgesamt auf rund 42 000 Euro geschätzt.

(dhk)