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Coronavirus: Internationale Schule Neuss installiert Wärmebildkameras

Maßnahme der Internationalen Schule Neuss : Schule setzt Wärmebildkameras gegen das Coronavirus ein

Die ISR will dadurch Menschen mit erhöhter Temperatur erkennen. Die Schule will verhindern, dass sich das Coronavirus an der Einrichtung ausbreitet. Klassenfahrten bis Ende April werden abgesagt.

In einem Brief an die Eltern der Schüler kündigen die ISR-Direktorin Eileen Lyons und der Geschäftsführer Peter Soliman der Trägergesellschaft neben weiteren Vorsichtsmaßnahmen an, Wärmebildkameras zu installieren. Insgesamt zwei Stück, die im Eingangsbereich der Schule angebracht werden sollen, sodass Schüler, Eltern und auch Lehrer mit erhöhter Temperatur schnell erkannt werden. Wenn das der Fall ist, „müssen betroffene Personen im Anschluss auf direktem Wege unsere Schulkrankenschwester aufsuchen“, heißt es in dem Schreiben weiter.

Es ist nicht die einzige Vorsichtsmaßnahme, die die Schule trifft. Ende Januar wurden bereits mehrere Desinfektionsspender auf allen Etagen und im Eingangsbereich angebracht. Außerdem stehe man in „engem Kontakt“ mit einem Virologen aus dem Marienhospital in Düsseldorf. Dieser werde auch bald die Schule besuchen, um die Schüler zusätzlich über Hygienevorsichtsmaßnahmen aufklärt.

Zudem kündigt die Schule an, Elternsprechtage über Skype abzuhalten und sämtliche Klassenfahrten sowie Ausflüge bis Ende April abzusagen.

Derzeit sind in NRW 35 Personen mit dem Coronavirus infiziert, die meisten stammen aus dem Kreis Heinsberg. Dort bleiben Schulen und Kitas vorerst bis einschließlich Montag geschlossen. In Kaarst wurden am Freitag 20 Schüler in Quarantäne geschickt, nachdem sie mit einer Lehrerin auf einer Exkursion waren, die Kontakt mit einem Corona-Erkrankten aus Heinsberg hatte. Zwei der betroffenen Schüler leben in Neuss.

(anst )