China-Tag in Neuss Der chinesische Drache wirbt für gute Kontakte

Neuss · Sie spielten sich die Bälle zu, sie wagten aber auch den offensiven Schlagabtausch: Bürgermeister Reiner Breuer und Du Chunguo, chinesischer Generalkonsul mit Sitz in Düsseldorf, griffen beim 6. Neusser China-Tag im RomaNEum beherzt zum Schläger, bewiesen, dass sie den Ball mit Topspin, Effet und Unterschnitt übers Netz schlagen können.

Meister Yang (Mitte) und seine Gefährten ließen den Drachen „Long“ beim China-Tag im RomaNeum tanzen. Das Fabeltier, das in China für Glück, Güte und Klugheit steht, verbreitet im „Reich der Mitte“ als Dämon keinen Schrecken, sondern es soll als Gottheit Ordnung ins Chaos der Menschen bringen. Der Drachentanz gehörte zu den optischen Höhepunkten des China-Tages, den 800 Gäste besuchten.

Meister Yang (Mitte) und seine Gefährten ließen den Drachen „Long“ beim China-Tag im RomaNeum tanzen. Das Fabeltier, das in China für Glück, Güte und Klugheit steht, verbreitet im „Reich der Mitte“ als Dämon keinen Schrecken, sondern es soll als Gottheit Ordnung ins Chaos der Menschen bringen. Der Drachentanz gehörte zu den optischen Höhepunkten des China-Tages, den 800 Gäste besuchten.

Foto: Magdalena Gruber

Tischtennis gehört in China zu den populärsten Sportarten und erlangte zu Beginn der 1970er Jahre als Pingpong-Diplomatie sogar politische Bedeutung. Damals folgten amerikanische Tischtennis-Spieler einer Einladung chinesischer Sportler, überwanden politische Eiszeit und Sprachlosigkeit und in ihrem Sog flog auch US-Präsident Richard Nixon zur Gesprächen mit Mao Zedong nach Beijing. „Sport verbindet“, sagt Ralf Peerenboom von der TG Neuss, der das Tischtennis-Angebot mit seinem Team beim China-Tag organisierte: „Wir freuen uns, dass so viele Spieler mit chinesischen Wurzeln seit vielen Jahren zu uns bei der Turngemeinde finden.“