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Neuss: CDU will Buslinie 874 durchs Hammfeld führen

Neuss : CDU will Buslinie 874 durchs Hammfeld führen

Der Streit um die Anbindung des Finanzamtes im Hammfeld an das Busnetz der Stadtwerke verschärft sich. Nachdem die Stadtwerke eine entsprechende Forderung von Senioren CDU und CDU-Fraktion, die von den Grünen unterstützt wird, als "unnötig" und "nicht wirtschaftlich" zurückgewiesen hat, legt jetzt CDU-Chef Karl Heinz Baum nach.

Er legt eine konkrete Vorstellung auf den Tisch, wonach die Buslinie 874 künftig auch einen Haltepunkt im Hammfeld ansteuern soll.

Baum und Ursel Meis, Vorsitzende der Senioren CDU, hatten ihr Anliegen damit begründet, dass sich die Erreichbarkeit des Finanzamtes nach der Zusammenlegung beider Häuser verschlechtert habe. "Nicht nur Senioren sind betroffen, sondern auch nichtmotorisierte Schwerbehinderte und Mütter mit Kindern", sagt Meis. "Fußwege von hin und zurück ca. 1,5 Kilometer von der zur Innenstadt nächstliegenden Bushaltestelle Alexianerplatz sind nicht bürgerfreundlich." Baum schlägt vor, hierfür die Buslinie 874 des Busverkehr Rheinland (BVR) zu verwenden.

Ein Blick in den Fahrplan zeige, dass die Buslinien 842 (SWN) und 874 (BVR) die gleiche Fahrstrecke von der Breslauer Straße am Rheinparkcenter in die Innenstadt nutzen: Rheinallee — S-Bahn-Haltepunkt Rheinpark Center — Dehoga-Center/Hammer Landstraße — Landestheater. Die Linie 874 fährt von dort nach Rommerskirchen, die Linie 842 zum Lukaskrankenhaus. Falls der Bus 874, so Baum, über den Hammfelddamm (mit Haltepunkt Finanzamt) Richtung Stadthalle oder über Hammfelddamm zunächst in Richtung Theater und Stadthalle fahren würde, dürfte sich die Fahrzeit nur gering verändern.

(NGZ)