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CDU Neuss: Besuch beim "Altmeister" Heinz-Günther Hüsch

CDU im Rhein-Kreis Neuss : Besuch beim „Altmeister“ Heinz-Günther Hüsch

Wenn sich derzeit CDU-Mitglieder treffen, dann geht es auch im Privaten schnell um den Zustand der Partei. Das erlebte Marco Meuter vom Stadtverband Dormagen, als er Heinz-Günther Hüsch besuchte. Gekommen war er aber wegen etwas ganz anderem.

Ursprünglich wollte Marco Meuter, Geschäftsführer des CDU-Stadtverband Dormagen, nur einige Souvenirs aus früheren Wahlkampfzeiten bei dem langjährigen Bundes- und Landespolitiker Heinz-Günther Hüsch in Neuss abholen. Doch der Besuch beim „Altmeister“ entwickelte sich sehr zügig zu einem regen Austausch über vergangene und heutige Zeiten. So erinnert sich Hüsch noch sehr gut an die aktive Zeit mit Klaus Meuter, dem Vater seines Gastes. Während der Bundestagswahlkämpfe 1976 und 1980 fuhr man mit einem umgebauten VW-Bulli über die Dörfer zu Wahlständen, wie etwa am Nievenheimer Bahnhof, wo man um 6 Uhr in der Frühe die Bürger mit Kaffee und Brötchen versorgte. Hüsch: „Es war eine wunderbare Zeit mit vielen schönen Erinnerungen.“

Der langjährige Bundestagsabgeordnete ist auch im Alter von inzwischen 92 Jahren noch ein wacher Beobachter und über die CDU im  Rhein-Kreis Neuss und darüber hinaus noch sehr gut im Bilde. Das nötigte Meuter größten Respekt ab: „Seine geistige Fitness ist beispiellos.“

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Natürlich sprachen sich beide auch über die Gegenwart aus. Hüsch: „Ein Neuanfang – bis hinunter zu den Ortsverbänden –   ist unumgänglich. Es muss klar ersichtlich sein, wofür unsere Partei sich einbringen möchte.“ Mit einem neuen Parteivorstand müssten dazu in Berlin  schnellstens klare Strukturen mit einem für den Bürger verständlichen Programm  erarbeitet werden.  Meuter schloss sich dem unbedingt an. „Unsere Partei muss unbedingt eine ehrliche Selbstreflexion tätigen und die Nähe zum Bürger suchen. Wahlkampf beginnt nicht erst zwölf Wochen vor den Wahlen, sondern ist, meines Erachtens, ein fortlaufender Prozess“, sagte Meuter, der gerade erst erfolgreich für den CDU-Kreisvorstand kandidiert hatte, dem er als Beisitzer angehört. Gemeinsam appellierten beide an alle Mitglieder, das Verfahren zur Mitgliederbefragung zur Wahl eines neuen Bundesvorsitzenden unbedingt zu nutzen.

(NGZ)