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Capella Quirina aus Neuss in St. Paul

Der Kammerchor von St. Quirin Capella Quirina mit seinem Leiter Joachim Neugart kehrte vor kurzem von seiner zweiten Konzertreise in die USA zurück. : Neusser Chor zu Gast in St. Paul

Viele Erlebnisse - nicht nur dank der Konzerte - brachten die Neusser Sänger von ihrer Reise nach Minnesota in den USA mit.

Die erste Besuchsstation in den USA war die Neusser Partnerstadt St. Paul in Minnesota, wo das 22-köpfige Ensemble Capella Quirina auf Einladung des Rose-Ensembles, dessen Leiter Jordan Sramek seit vielen Jahren mit Joachim Neugart befreundet ist, ein großes A-cappella-Programm in der Assumption Church präsentierte. Im Zentrum stand Bachs Motette „Der Geist hilft unserer Schwachheit auf“. Das zahlreich erschienene Publikum zeigte sich ebenso begeistert wie die Gastgeber vom Rose Ensemble. Tränen der Rührung waren vor allem bei einigen deutschstämmigen Zuhörern zu beobachten, als der Chor sein Programm mit „Guten Abend, gut Nacht“ beendete.

Beim Hochamt in der beeindruckenden Kathedrale von St. Paul — gemeinsam mit dem örtlichen Kathedral-Chor — mischten sich die Sänger aus Neuss in ihrer schwarzen Konzertkleidung unter die amerikanischen Mitsänger, die liturgisch gewandet in roten Chorröcken auftraten. Man verstand sich sofort, und so konnte nach kurzer Abstimmprobe der Reigen englischer Motetten im Gottesdienst erklingen.

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Zwischen Proben und Auftritten blieb natürlich noch Zeit, die sogenannten „TwinCities“ Minnapolis und St. Paul sowie deren Umgebung zu erkunden. Dabei waren so unterschiedliche Ziele wie die zweitgrößte Mall Amerikas und die wilde Flusslandschaft des St.-Croix-River nahe der Grenze zu Wisconsin doch gleichermaßen beeindruckend.

Bevor die Capella Quirina ihre Tournee in Richtung Chicago fortsetzte, wo weitere Konzerte in Milwaukee, Evanston und Detroit anstanden, hatte noch einmal das Rose Ensemble zu einem Abschiedsempfang geladen: bei einem Glas Wein und einem reichhaltigen Imbiss wurden in Gegenwart von Bürgermeister Reiner Breuer und Oberpfarrer Guido Assmann nicht nur Erfahrungen unter Musikern ausgetauscht. Mit dem zum Abschied gesungenen schwungvollen Chorsatz „Die Gedanken sind frei“ in der Bearbeitung von John Hoybye versprach man sich ein baldiges Wiedersehen.

(NGZ)