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Bundestagswahl 2021 Neuss - So hat der Wahlbezirk Allerheiligen gewählt

Wahl 2021 in Neuss : So lief die Bundestagswahl im Wahlbezirk Allerheiligen

74,3 Prozent der Wahlberechtigten in Neuss haben über die Besetzung des neuen Bundestages abgestimmt. Sehen Sie hier, wie viele Stimmen die einzelnen Parteien im Wahlbezirk Allerheiligen geholt und wie wie sie im Vergleich zur letzten Wahl abgeschnitten haben.

Die beliebteste Partei im zu Neuss gehörenden Wahlbezirk Allerheiligen ist die CDU. Das steht nach Abschluss der Auszählung fest. Wie viele Stimmen konnte die Partei gewinnen, wer ist Zweiter und wie hoch war die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2021? Antworten auf diese und weitere Fragen finden sich in diesem Text. Weiter unten finden sich außerdem eine detaillierte Auflistung der Wahlergebnisse für den Wahlbezirk sowie ein Vergleich mit den Wahlergebnissen von 2017.

Zur Bundestagswahl in Deutschland ist wahlberechtigt, wer am Wahltag mindestens 18 Jahre alt ist, die deutsche Staatsbürgerschaft hat, seit mindestens drei Monaten in Deutschland wohnt und nicht aus besonderen Gründen vom Wahlrecht ausgeschlossen ist.

Zunächst zur Situation in der gesamten Stadt: Stärkste Kraft in Neuss ist mit 29,6 Prozent der Zweitstimmen die CDU geworden. Die meisten Erststimmen entfielen mit 36,3 Prozent auf den oder die Kandidaten der CDU. Die Wahlbeteiligung lag stadtweit bei 74,3 Prozent.

Stärkste Partei und Wahlbeteiligung im Wahlbezirk Allerheiligen

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Stärkste Partei im Wahlbezirk Allerheiligen ist die CDU. Sie kommt auf 25,9 Prozent der Zweitstimmen. Die Wahlbeteiligung im Bezirk liegt bei 82,3 Prozent. 2017 hatte die Wahlbeteiligung noch bei 79,4 Prozent gelegen. Die meisten Erststimmen entfielen mit 33,2 Prozent auf den Kandidaten oder die Kandidatin der CDU. Wahlberechtigt waren im Bezirk in diesem Jahr 3.233 Bürger.

Von den 2660 Zweitstimmen, die bei dieser Wahl im Wahlbezirk abgeben wurden, waren 9 ungültig. Das heißt, dass 9 Wähler ihren Stimmzettel entweder absichtlich ungültig gemacht oder ihr Kreuz an der falschen Stelle gemacht haben. Bei den Erststimmen waren von 2660 abgegebenen Stimmzetteln 10 ungültig.

Das Erststimmen-Ergebnis für den Wahlbezirk Allerheiligen

In den Klammern finden Sie die Prozentwerte der Wahl von 2017 und die Differenzangabe.

  • CDU: 33,2 Prozent, 880 Stimmen, (42,5 Prozent im Jahr 2017, -9,3 Prozent)
  • SPD: 29,4 Prozent, 778 Stimmen (26,5 Prozent, 2,9 Prozent)
  • GRÜNE: 14,3 Prozent, 379 Stimmen (6,7 Prozent, 7,6 Prozent)
  • FDP: 8,3 Prozent, 219 Stimmen (7,7 Prozent, 0,6 Prozent)
  • AfD: 8,4 Prozent, 222 Stimmen (9,4 Prozent, -1 Prozent)
  • Linke: 2,9 Prozent, 78 Stimmen (6 Prozent, -3,1 Prozent)
  • Sonstige: 3,5 Prozent, 94 Stimmen (1,2 Prozent, 2,3 Prozent)

Mit der Erststimme stimmen Wähler über den Direktkandidaten ihres Wahlkreises ab. Das soll sicherstellen, dass im neuen Bundestag jede deutsche Region mit Kandidaten vertreten ist. Außerdem wird mit der Erststimme auch von den großen Parteien unabhängigen Kandidaten die Möglichkeit gegeben, in den Bundestag einzuziehen. Gewinnt eine Partei mehr Direktmandate als ihr dem Zweitstimmenergebnis nach eigentlich zustehen, spricht man von Überhangmandaten. Seit 2013 gibt es außerdem sogenannte Ausgleichsmandate, mit denen die durch die Überhangmandate entstehenden Proportionsverschiebungen bei der Sitzverteilung im Parlament ausgeglichen werden sollen.

Das Zweitstimmen-Ergebnis im Wahlbezirk Allerheiligen

In den Klammern finden Sie die Prozentwerte der Wahl von 2017 und die Differenzangabe.

  • CDU: 25,9 Prozent, 687 Stimmen (32,7 Prozent im Jahr 2017, -6,8 Prozent)
  • SPD: 25,6 Prozent, 679 Stimmen (20,4 Prozent, 5,2 Prozent)
  • GRÜNE: 16,3 Prozent, 433 Stimmen (8,9 Prozent, 7,6 Prozent)
  • FDP: 13,8 Prozent, 366 Stimmen (16,5 Prozent, -2,7 Prozent)
  • AfD: 8,5 Prozent, 226 Stimmen (10,4 Prozent, -1,9 Prozent)
  • Linke: 2,8 Prozent, 74 Stimmen (6,3 Prozent, -3,5 Prozent)
  • Sonstige: 7 Prozent, 186 Stimmen (4,7 Prozent, 2,3 Prozent)

Die Zweitstimme ist bei der Wahl zum Deutschen Bundestag die grundsätzlich maßgebliche Stimme für die Sitzverteilung im Parlament. Mit ihr wählt der Wähler eine Partei, deren Kandidaten auf einer Landesliste zusammengestellt werden. In Allerheiligen gingen die meisten Zweitstimmen an die CDU. Auf dem zweiten Platz folgt mit 25,6 Prozent die SPD.

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