Die Gilderitter : Von Hubertus zur Gilde

Als die Geschichte des Fahnenzuges von 1952 – heute Gilderitter – begann, hat keiner der Gründer daran gedacht, eine stolze Jahreszahl von 60 in den Chroniken des Zuges zu verankern. Tatsächlich aber feiert der Zug in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag.

Als die Geschichte des Fahnenzuges von 1952 — heute Gilderitter — begann, hat keiner der Gründer daran gedacht, eine stolze Jahreszahl von 60 in den Chroniken des Zuges zu verankern. Tatsächlich aber feiert der Zug in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag.

Gegründet als Hubertuszug wechselte die Mannschaft mit Gründung der Schützengilde zu diesem neuen, jungen Korps und tauschte die Fahne gegen den Schild. "Der Grund für den Wechsel ist in Mundart ganz einfach: Et jov Knies. 1961 gab es Differenzen zwischen der Zugspitze und der Führung der St. Hubertus Schützengesellschaft. Daraufhin haben sich Mitglieder unseres Zuges zusammengesetzt und die Satzung für die Wiederbegründung der Gilde erarbeitet", erklärt Zugführer Hans-Joachim Riesen. "Natürlich kam hier die Euphorie des Neuen zum Tragen."

Diese Euphorie habe dazu geführt, dass die Gilderitter in den ersten Jahren mit bis zu 27 Marschierern auf den Markt kamen. "Wie das im Leben so ist, wollten die erfahrenen Zugmitglieder irgendwann der Jugend Platz machen, so dass wir heute auf niemanden mehr zurückgreifen können, der bei der Gründung dabei war", sagt Riesen.

Weil der runde Geburtstag für die Gilderitter etwas Besonderes ist, wollen sie alle Termine in diesem Schützenjahr mit dem Zugjubiläum in Verbindung bringen. Stand schon das Zugkönigsschießen, aus dem Sven Domröse als Sieger hervorging, ganz im Zeichen des 60-jährigen Bestehens, so wird der Zug auch beim Schützenfest auf sich aufmerksam machen. "Wir feiern unser 60-Jähriges als Fest im Fest."

(NGZ)