Schützenfest in Neuss 2018: Polizei zieht positive Bilanz

Polizei zieht positive Bilanz : Weniger Körperverletzungen beim Neusser Schützenfest als im Vorjahr

Die Bilanz der Polizei im Rhein-Kreis Neuss für das Schützenfest 2018 in der Neusser Innenstadt fällt positiv aus. Die Ordnungshüter verzeichneten in diesem Jahr weniger Körperverletzungen als im Vorjahr.

Die Bilanz in Zahlen: Elf Personen (Vorjahr: 13) mussten ihren Rausch im Gewahrsam der Polizei Neuss an der Jülicher Landstraße ausschlafen, weil sie aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums ihren Heimweg nicht mehr aus eigener Kraft fortsetzen konnten oder weil sie Auseinandersetzungen provozierten.

Insbesondere in der Nacht von Freitag auf Samstag kam es zu einigen Streitigkeiten und Körperverletzungen, die fast ausnahmslos im Zusammenhang mit übermäßigem Alkoholkonsum standen. An allen Schützenfesttagen musste die Polizei insgesamt in fünf Fällen (Vorjahr: 19) wegen Körperverletzungsdelikten einschreiten und Anzeigen aufnehmen.

Gegen neun Personen (Vorjahr: 32) mussten die Polizistinnen und Polizisten einen Platzverweis aussprechen, weil sie randalierten oder Besucher angepöbelt haben.

Das Fazit von Landrat Hans-Jürgen Petrauschke als Leiter der Polizei im Rhein-Kreis Neuss und seiner Beamtinnen und Beamten, die seit vielen Jahren einen Überblick über die polizeiliche Einsatzlage während der Schützenfesttage haben, fällt positiv aus. "Im Jahr 2018 haben die Neusser mit ihren Gästen ein größtenteils friedliches und harmonisches Fest gefeiert",
stellte der Polizeichef am Mittwoch nach dem Schützenfest zufrieden fest. Petrauschke sprach den Einsatzkräften seinen Dank aus. Ausdrücklich bedankte er sich auch bei den über 7000 Schützen für ihr diszipliniertes Verhalten und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von der Kreispolizeibehörde. Besonders hob der Behördenleiter die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Bürgerschützenverein im Vorfeld des Schützenfestes hervor.

Die wieder eingesetzte Mobile Wache wurde gut angenommen und hat das Sicherheitsgefühl der vielen Besucher erhöht. Auch die Fußstreifen, die auf der „Rollmopsallee“ präsent waren, trugen ihren Teil dazu bei. "Die Polizistinnen und Polizisten haben mir berichtet, dass viele Schützen und Besucher auf sie zugekommen sind, um sich für ihre Arbeit und ihren Einsatz zu bedanken."

(seeg)
Mehr von RP ONLINE