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Über den "Countdown" zur "Turbo-Force": Rummelbummel mit Schleuder-Chance

Über den "Countdown" zur "Turbo-Force" : Rummelbummel mit Schleuder-Chance

Es klingt gewaltig: Turbo-Force. Und das scheint es auch zu sein. Nichts für Angsthasen und Schleudertraumatiker sowie Menschen mit Schwindelgefühlen ist das neue Fahrgeschäft, das den Eingangsbereich zum "eigentlichen" Neusser Kirmesplatz auf dem TÜV-Gelände markiert. Bei "Turbo-Force" können in zwei Fahrgastgondeln je vier Wagemutige sitzen und sich um 360 Grad drehen lassen. Das Ganze in den Gondeln an zwei Enden des Karussell-Hauptarmes hängend und in einer Höhe von 40 Metern - weithin sichtbar. Bis zu 90 Kilometer pro Stunde ist "Turbo Force" schnell - nichts für schwache Nerven. Die Vorbereitung ist vorbei, das Kirmes-Bier kann rollen (v..l.): Peter Gruschwitz, Willi Schlabbers, Luise Schliebs, Ernst-Horst Goldammer und Horst Muche.

Es klingt gewaltig: Turbo-Force. Und das scheint es auch zu sein. Nichts für Angsthasen und Schleudertraumatiker sowie Menschen mit Schwindelgefühlen ist das neue Fahrgeschäft, das den Eingangsbereich zum "eigentlichen" Neusser Kirmesplatz auf dem TÜV-Gelände markiert. Bei "Turbo-Force" können in zwei Fahrgastgondeln je vier Wagemutige sitzen und sich um 360 Grad drehen lassen. Das Ganze in den Gondeln an zwei Enden des Karussell-Hauptarmes hängend und in einer Höhe von 40 Metern - weithin sichtbar. Bis zu 90 Kilometer pro Stunde ist "Turbo Force" schnell - nichts für schwache Nerven. Die Vorbereitung ist vorbei, das Kirmes-Bier kann rollen (v..l.): Peter Gruschwitz, Willi Schlabbers, Luise Schliebs, Ernst-Horst Goldammer und Horst Muche.

Auch der "Countdown" kommt ebenso rasant daher - allerdings sowohl bei der Aufwärts- als auch bei der Abwärts-Bewegung. Den freien Fall aus 60 Metern ganz ohne Fallschirm können dabei 24 Insassen der Gondel erleben. Über eine Million Besucher werden bei der Neusser Kirmes erwartet. Wie beliebt dieses lange Wochenende bei den Schaustellern ist, zeigt die Bewerber-Zahl von etwa 900, aus denen das Ordnungsamt-Team um Willi Schlabbers dann die 285 Schausteller ausgewählt hat, die inzwischen ihre Stände und Geschäfte in Neuss aufgeschlagen haben.

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Die von den Schaustellern als "sehr angenehm" empfundenen Kirmesplatz-Besucher müssen bei der Umstellung von Mark auf Euro mit einer Preisverschiebung rechnen, die jedoch "so gerecht wie möglich umgesetzt wurde", wie Luise Schliebs, die Vorsitzende des Schaustellerverbandes Neuss/Grevenbroich erläuterte: "Wir haben alles genau umgerechnet, allerdings nicht auf 1-Cent-Beträge, sondern auf glatte 10er." Den Rest regele der Markt, wie auch beim Bier-Preis, der sich auch durch billigere Angebote insgesamt reguliere, wenn denn mal ein etwas teurer Anbieter dabei sein sollte.

Bis die ersten Neusser und ihre Gäste über den Rummel bummeln können, der Freitag um 17 Uhr an der Hessentorbrücke eröffnet wird, hatte das Ordnungsamt-Team eine Menge zu tun. Denn die Mischung aus Altbewährtem und Neu-Spektakulärem muss stimmen. Dafür sorgen Willi Schlabbers, Tina Joneczek, Bernd Ermbter, Frank Stiller, Uwe Talke und Rene Dienstbier vom Ordnungsamt. Neben alten Bekannten wie der Wildwasserbahn, dem Riesenrad Wonder Wheel und dem Commander gibt es erstmals das "Sensorium", ein Multi-Media-Theater, das seit Jahren der Renner auf dem Münchner Oktoberfest ist.

Der Crazy Coaster bietet als Achterbahn drehbare Gondeln, auch bei "Frisbee" geht's um den richtigen Dreh, während die Monte-Carlo-Go-Kart-Bahn auf Formel-1-Fans setzt. Für Kinder wird mit 20 Fahrgeschäften einiges geboten, bereits auf der "Rollmopsallee" Hammer Landstraße soll es Möglichkeiten zum Flanieren geben. Carina Wernig

(NGZ)