Neusser Schützenfest: Jäger wollen 22 Fackeln bauen

Anmeldeversammlung des Neusser Jägerkorps : Jäger wollen 22 Großfackeln fürs Schützenfest bauen

Anmeldeversammlung des Jägerkorps. Die Grün-Weißen werden zum Schützenfest mit 47 Einheiten und 800 Mann aufziehen.

In seinem Bestreben, die personalle Stärke zu stabilisieren und das Erscheinungsbild zu modernisieren, hat das Neusser Jägerkorps nach eigener Einschätzung eine gute Zwischenbilanz vorzuweisen. So wird das grün-weiße Korps, das gemeinsam mit den Grenadieren 1823 zu den Gründern des Bürger-Schützen-Vereins zählte, auch in diesem Jahr zum Schützenfest Ende August mit 47 Einheiten und rund 800 Marschierern aufziehen - inklusive Fahnenkompanie, Falkner-Gruppe und Tambourkorps.

Zu diesem Ergebnis kommt Major und Vorsitzender René Matzner nach der Anmeldeversammlung vom Sonntag: „Einige Züge sind noch im Verzug, aber es sieht schon ganz gut aus.“ Auch Nachmeldungen sind möglich. So kann die Falkner-Gruppe, die bisher ein Sextett ist, noch wachsen. „Alles möglich“, sagt Matzner, „wir haben Uniform und Ausrüstung parat liegen. Nachzügler können mich gern ansprechen.“

Der Junge Major des Neusser Jägerkorps: Rene Matzner. Foto: Woitschützke, Andreas (woi)

Als „gutes Ergebnis“ bezeichnet der Jäger-Major auch die Liste der fackelbauenden Züge. Mit bisher 22 Anmeldungen wird aber die Zahl von 28 Großfackeln aus dem Vorjahr verfehlt. Für Matzner kein Problem: „Es bleibt dabei. Jeder zweite Jägerzug baut eine Fackel.“ Außerdem sei bekannt, dass eine ganze Reihe von Zügen nur in jedem zweiten Jahr eine Fackel baue. Lediglich eine Personalie von Bedeutung wurde verabschiedet: Heiko Froitzheim vom Jägerzug „Jagdhorn“ steigt zum Marschblockführer auf.

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Zum Fackelzug am Schützenfest-Samstag treten die Jäger erstmals auf der Krefelder Straße mit Spitze Hafenstraße an. Hintergrund: Die Hafenstraße, derzeit eine Großbaustelle, soll entlastet werden. Dort werden nur die beiden größten Korps, Grenadiere und Schützenlust, antreten. Die Hubertusschützen wechseln zur Gilde und nehmen auf der Erftstraße den Platz der Jäger ein, die wiederum zur „Krefelder“ gehen. Matzner: „Das macht Sinn. Ich sehe keine negativen Auswirkungen für uns.“

Schließlich machte der Major noch mit dem neuen Streckenverlauf für den Umzug am Schützenfest-Dienstagabend vertraut: Büchel, Sebastianusstraße, Benno-Nußbaum-Platz, Büttger- und Kirchstraße, Drususallee, Breite Straße, Friedrich- und Zollstraße, Hymgasse und zurück zum Markt mit Parade vorm neuen König.

(lue-)
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