Neusser Bürgerschützenfest 2018: Armin Laschet zu Besuch bei der Königsparade

Neusser Schützenfest: Ministerpräsident Laschet Ehrengast bei der Königsparade

Erstmals nach Karl Arnold in den 1950er Jahren kommt in diesem Jahr mit Armin Laschet wieder ein NRW-Ministerpräsident zum Neusser Schützenfest. Der Landesvater hat die Einladung als einmaliger Ehrengast zur großen Königsparade am Schützenfest-Sonntag, 26. August, angenommen. Das bestätigte am Freitag Schützenpräsident Martin Flecken.

() Prominente Ehrengäste stehen weiterhin Schlange, wenn der Neusser Bürger-Schützen-Verein einlädt. Das war unter Präsident Thomas Nickel so, das bleibt auch unter seinem Nachfolger Martin Flecken so. Zu dessen Premiere kommt Ministerpräsident Armin Laschet (57), um als einmaliger Ehrengast die große Königsparade am 26. August auf dem Markt ab zu nehmen. Neben Laschet haben auch Peter Kohlgraf (51), seit einem Jahr Bischof von Mainz, und Elmar te Neues (48), Präsident der IHK Mittlerer Niederrhein, die Einladung angenommen. Das bestätigte Schützenpräsident Flecken am Freitag.

Martin Flecken leitet heute erstmals eine der großen vorschützenfestlichen Zusammenkünfte. Ab 19 Uhr sind die Bürger und Bürgerssöhne in der Stadthalle aufgerufen, darüber zu abzustimmen, ob auch in diesem Jahr am letzten August-Wochenende gefeiert werden soll. Eine breite Zustimmung gilt – wie immer seit dem Gründungsjahr 1823 – als sicher. Komiteemitglied Mario Meyen hat die Aufgabe übernommen, gute Argumente vorzutragen, die für das Schützenfest sprechen. Am Ende seiner Rede wird er die so genannte Kardinalfrage stellen, die traditionell in Zog-Zog-Rufen untergehen wird.

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Mit Armin Laschet, der sich zur Parade mit Ehefrau Susanne angemeldet hat, kommt erst der zweite NRW-Ministerpräsident zum Neusser Schützenfest. Vor ihm war in den 1950er Jahren der Düsseldorfer Regierungschef Karl Arnold Ehrengast des Neusser Schützenfestes. Für den Mainzer Bischof Peter Kohlgraf ist es eine Rückkehr nach Neuss. Er wirkte ab 2009 für einige Zeit als Schulseelsorger an „Marienberg“.

(lue-)
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