1. NRW
  2. Städte
  3. Neuss
  4. Bürgerschützenfest

Neuss: Verabschiedung von Thomas Nickel mit "Niemals geht man so ganz"

Großer Zapfenstreich für den Ehrenpräsidenten in Neuss : Nickels Verabschiedung mit „Niemals geht man so ganz“

Nach dem Böllern aber noch vor dem Sternmarsch der Tambourcorps mit dem „Freut euch des Lebens“ führt das Programm für den ersten Tages des Schützenfestes einen in jeder Hinsicht einmaligen Punkt auf: den Großen Zapfenstreich zu Ehren von Thomas Nickel.

Nickel wurde schon im November verabschiedet und zum Ehren-Präsidenten erhoben, aber all das ohne militärisches Zeremoniell. Das wird jetzt nachgeholt.

Das Ereignis kündigt sich mit dem Yorkschen Marsch an, mit dem das Tambourcorps „In Treue Fest“ von 1968 und der Musikverein Holzheim um 16.15 Uhr auf den Markt ziehen. Dieser Militärmarsch, 1809 von Ludwig van Beethoven komponiert, ist der vorgeschriebene Einzugsmarsch für das dann folgende Zeremoniell. Doch zwischen dem Aufzug und der Meldung des kommandierenden Oberst Walter Pesch an den Ehrenpräsidenten einerseits und dem Kommando „Großer Zapfenstreich stillgestanden“ andererseits steht die Serenade. Dafür hat sich Nickel vom Musikverein Holzheim ein Potpourri aus Schützenliedern und das Lied „Niemals geht man so ganz“ von Trude Herr gewünscht. Es folgen das Locken (mit Trommel und Flöte), Preußischer Zapfenstreichmarsch, drei Fanfarenrufe und der Ruf zum Gebet des Spielmannszuges. Dem Kommando „Helm ab zum Gebet“ folgen das Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“ und zum Abschluss die Nationalhymne und der Ausmarsch.

Tambourkorps und Musikverein spielen am Kirmesdienstag noch einen zweiten Zapfenstreich – im Festzelt, zu Ehren des neuen Königs. Damit endet das Neusser Schützenfest. Danach ist nur noch Wackelzug.

(-nau)