Neuss: Schützen treten den Neuss Points-Händlern bei

Händler-Gruppe Neuss Points : Schützen-Verein akzeptiert nun auch Bonuskarte

Der Neuss Bürger-Schützen-Verein tritt der Händler-Gruppe Neuss Points bei und akzeptiert ab Montag (16.) deren Kunden- und Bonuskarte für Artikel, die er im Schützenbüro verkauft - ausgenommen sind das Schützenbräu, Tribünenkarten sowie Aktiven- und Passivenkarten. Das Komitee will mit der Kooperation einen ersten Schritt in Richtung Digitalisierung tun.

Was haben Kunden der Fachgeschäfte von Badort über Bayer, Toll oder Helten bis hin zu Heinemann mit denen gemeinsam, die T-Shirt, Feuerzeug, Ansteck-Pin oder Auto-Aufkleber im Schützenbüro erwerben? Richtig, sie alle können ab Montag (16.) Bonuspunkte sammeln und sich über Vorteile in Geschäften der Neuss Points freuen. Den Beitritt des Bürger-Schützen-Vereins zur Händler-Gruppe machten gestern die Neuss Points-Geschäftsführer Jochen Niehoff und Armin Badort öffentlich. Für die Händler sei das Interesse der Schützen „eine große Ehre“ heißt es in der Pressemitteilung.

Vor mehr als zehn Jahren schlossen sich Facheinzelhänder der Neusser Innenstadt zusammen, um eine gemeinsame „Vorteilskarte“ zu betreiben, mit der Bonuspunkte gewährt werden, die eine Teilnahme an Sonderaktionen ermöglicht oder auch dazu dient, wertvolle Verbraucherinformationen zu erhalten. Die Gruppen-Mitglieder waren viele Jahre konstant. Nachdem im Vorjahr mit der Tourist-Info in den Rathaus-Arkaden ein neuer Partner hinzukam, schließt sich nun der Bürger-Schützen-Verein den Neuss Points an. „Das Projekt ist einen Versuch wert“, sagt Schützenpräsident Martin Flecken. Wichtig sei dem Komitee eine verbesserte Vernetzung mit dem Facheinzelhandel. Auch verspreche sich der Verein mit dem Beitritt zu Neuss Points einen „ersten Schritt in Richtung Digitalisierung“. Ausgenommen von Vergünstigungen durch die Kundenkarte seien das Schützenbräu, Aktiven- und Passivenkarten sowie Tribünenkarten.

Die Händler sehen geschäftliches Potenzial in der neuen Kooperation mit den Schützen. „Die meisten Karteninhaber sind weiblich“, sagt Armin Badort, „durch die Zusammenarbeit mit dem Bürger-Schützen-Verein erhoffen wir uns größeres Interesse an der Karte auch bei den Herren.“

(lue-)
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