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Neuss: Sappeur-Korps begrüßt 200 Gäste

Neusser Sappeure stimmen sich auf das Schützenfest ein : Die Sappeure sind gut vorbereitet

Das Korps stimmte sich mit Blasmusik und 200 Gästen auf das große Fest ein.

Sich im Kardinal-Frings-Haus zu guten Gesprächen bei einem Bier zu treffen, das hat für die Vorhut des großen Festes sowohl eine gute Tradition als auch Stil. Sie sind so etwas wie die Pioniere des Bürgerschützenfestes, um den militärischen Bereich zu zitieren, und sie verstehen es einfach zu feiern. Am Sonntag ging es, begleitet von schmissiger Blasmusik, um die in einer Woche startenden großen Tage für Neuss. Vieles wurde in dieser reinen Männerveranstaltung in aufgeräumter und ziemlich lockerer Form besprochen, wobei die durchgängig gedeckt-dunkle Bekleidung dem Anlass durchaus angemessen war.

Rolf Busch, Hauptmann der Neusser Sappeure und zugleich ihr Sprecher, begrüßte die 200 Gäste aus dem inneren Schützen-Kreis sowie die Freunde und Gönner der Korps. Unter den Ehrengästen war natürlich der Neusser Schützenkönig Georg I. Martin, durfte Präsident Martin Flecken und spielten das Tambourskorps „In Treue fest“ sowie die Blaskapelle „Neusser Ratsbläser“ lautstark und beschwingt auf. Der aktuelle Schützenkönig erhielt die Goldene Ehrennadel, ebenso wurde der Reitersieger Jan Schanowski damit bedacht. Auszeichnungen erhielten auch Karl-Heinz Nischak, André Uhr und die drei Ablaufoffiziere.

Das große Treffen im ehrwürdigen Kardinal-Frings-Haus lief damit in so heiterer und gelöster Stimmung ab, als wären die Festivitäten des Bürgerschützenfest bereits im vollen Schwange. Der Rundum-Blick im vollbesetzten Saal am Münsterplatz ergab, dass es einer Einstimmung überhaupt nicht bedurfte. Denn das Schützenfest ist so fest im Bewusstsein der Bürger verankert, und diesen Frühschoppen am Münster gibt es nun auch schon über 50 Jahre.

Trotzdem habe dieser Festkommers mit musikalischem Frühschoppen eine wichtige Funktion, fasste Rolf Busch zusammen. Man sieht sich und ist vereint in der Vorfreude auf das große Neusser Fest.

(nie)