Krönungsball 2019 in Neuss mit Kurt Koenemann und Volker Schmidtke

Krönungsball in Neuss : Krönungsball als Schützen-Familienfeier

Schützenkönig Kurt Koenemann und der Hohe Reitersieger Volker Schmidtke wurden am Samstag gekrönt. Dass beide Freundschaften in allen Korps pflegen, zeigte die lange Reihe der Gratulanten. Die Laudatio hielt Robert Rath.

Noch einmal Uniform, noch einmal Hitze – aber auch noch einmal großer Jubel: Mit der Krönung von Schützenkönig Kurt Koenemann und dem Hohen Reitersieger Volker Schmidtke endete am Samstagabend ein, wie es Schützenpräsident Martin Flecken ausdrückte, „heißes, humoriges, heiteres und herzerhebendes Heimatfest“. Und es war auch irgendwie ein Familienfest, wie der Krönungsball in der Stadthalle zeigte. Denn die beiden höchsten Repräsentanten des Neusser Bürger-Schützenvereins – 20 Jahre lang Adjutant der Schützenlust der eine, 15 Jahre Regimentsadjutant der andere – pflegen Freundschaften in allen Korps des Regiments.

So wollte die Reihe der Gratulanten nicht enden, in die sich am Ende mit Christian Burlage, Stephan Meier und Joachim Schoth nicht nur die unterlegenen Bewerber an der Vogelstange einreihten, sondern auch – wohl zum ersten Mal überhaupt – eine Delegation der Malteser. Präses Hans Günther Korr, Patrick Farrenschon und Ralph Landen machten ihrem neuen Stadtbeauftragten Kurt Koenemann die Ehre - natürlich in Uniform.

Durch das dichte Spalier der Chargierten ziehen Kurt und Beate Koenemann zum Krönungsball in die Stadthalle. Foto: Andreas Woitschützke

Die Laudatio auf König und Reitersieger hielt Robert Rath, Schatzmeister im Komitee, der sich auch Gedanken über die große Hitze an allen Schützenfesttagen machte: „Vielleicht wurden in St. Quirin zu viele Kerzen für gutes Wetter entzündet“, sagte er. In der Tat weiß Oberpfarrer Guido Assmann zu berichten, dass er Samstag vor Kirmes 600 Kerzen nachlegen musste.

Blickfang auf der Bühne und der eigentlich strahlende Mittelpunkt waren Beate Koenemann und Ulrike Schmidtke. Koenemann, die sich von jeder ihrer bislang 60 Fernreisen Stoffe mitgebracht hat, um daraus Kleider zu nähen, erschien in einem Traum aus Champagnerfarbe und Korallenrot, Schmidtke wiederum wählte ein Kleid in Himmelblau mit hellbraunem Unterkleid.

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