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Betriebsärztin impft (fast) komplette Belegschaft des Terminals Neuss

Corona in Neuss : Ansturm auf Impfangebot im Hafen

Die Belegschaft des Containerterminals am Hafenbecken V trat fast komplett zur Schutzimpfung gegen Covid-19 an. Am Containerterminal kooperieren der Betreiber Trimodal und der Operator Optimodal – und verbinden durch ihre Arbeit Neuss mit der Welt.

Gemeinsam mit seinem Co-Geschäftsführer Daniel Jähn war Karsten Scheidhauer an der Reihe – als letzter von 72 Beschäftigten, die den Containerterminal am Hafenbecken V organisieren. „Ich bin stolz auf meine Leute“, sagt Scheidhauer, „das große Interesse an den betrieblichen Impfungen zeigt auch die große Solidarität der Belegschaft unter einander und mit ihrem Arbeitgeber.“ Lediglich vier Mitarbeiter sagten Nein zur Spritze. Alle übrigen 36 Beschäftigten, die bisher noch nicht geimpft waren, ließen sich am Donnerstag von Betriebsärztin Antje Kischk eine Biontech-Dosis verabreichen.

Am Containerterminal kooperieren der Betreiber Trimodal und der Operator Optimodal. Scheidhauer ist in Personalunion Geschäftsführer in beiden Unternehmen; gemeinsam mit Jähn leitet er Trimodal. Beide Unternehmen gelten als systemrelevant und sind der Impfgruppe 3 zu geordnet. Die Unternehmen hatten sich vehement um Impfdosen bemüht, da alle Mitarbeiter, sowohl die gewerblichen als auch die kaufmännischen, viele Kontakte mit Transporteuren, vor allem Lkw-Fahrern haben. Am Neusser Terminal fahren täglich rund 400 Lastkraftwagen ab, neun Mal in der Woche verbinden Züge, der sogenannte Quirinus-Express, Neuss mit Rotterdam, drei je Woche mit Antwerpen. Hinzu kommen Binnenschiffe. „Neuss-Terminal ist eine wichtige Instanz“, sagt Scheidhauer, „die die Container aber auch andere Verkehrseinheiten von oder auf umweltfreundliche Verkehrsträger und die Lkw krant und je nach Bedarf auch auf dem Firmengelände einlagert.“ Scheidhauer und Jähn sprechen von einer erfolgreichen Impfaktion, die zeige, „dass die Mitarbeiter anerkennen, dass sich der Arbeitgeber für sie einsetzt und ihnen fürsorgliche Angebote macht“.