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Bauverein Neuss: Bürgermeister begrüßt Mieter im Quartier Leuchtenberg

Bauverein Neuss : Bürgermeister begrüßt neue Mieter im Quartier Leuchtenberg

Der Schwerpunkt der Stadtentwicklung hat sich aus dem Neusser Süden an den Rand der Innenstadt verschoben. Im Hammfeld und auf dem Areal des alten Alexianer-Krankenhauses entsteht neuer Wohnraum. Eine Scharnierfunktion kommt dem Leuchtenberg-Areal zu, das jetzt bezugsfertig ist.

Seit Wochen rollen immer mal wieder Umzugswagen durch das Neubauviertel auf dem Areal der ehemaligen Sauerkrautfabrik Leuchtenberg, jetzt mischte sich die Limousine von Bürgermeiter Reiner Breuer darunter. Gemeinsam mit  Dirk Reimann, dem Geschäftsführer des Neusser Bauvereins und Bauherren, wollte Breuer einige Mieter mit einem frühlingshaften Blumengruß willkommen heißen.

Bis Mitte Mai sollen alle 154 Neubauwohnungen, die auf dem Areal entstanden sind, bezogen werden. Der Bezug erfolge „bauabschnittsweise, das heißt Haus für Haus vermietet“, erläutert Svenja Pesch, Kundenberaterin beim Bauverein. Sie schellte gemeinsam mit Breuer und Reimann bei Familie Murad an, die seit kurzem in dem Quartier zuhause und ganz begeistert ist. „Endlich hat jedes Kind ein eigenes Zimmer. Und es ist wirklich ruhig hier und dennoch wohnen wir ganz nah zum Zentrum“, sagt Mutter Laila Murad. Die Eltern waren mit ihren vier Kindern von der Furth in den Neubau und damit in eine größere Wohnung gezogen.

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„Es ist immer ein schöner Moment, wenn ein Neubauvorhaben vor dem Abschluss steht und die Mieter das Quartier mit Leben füllen“, sagt Dirk Reimann mit Blick auf die sechs Mehrfamilienhäuser, die in den vergangenen beiden Jahren entstanden sind. 121 Wohnungen wurden öffentlich gefördert, die übrigen 33 frei finanziert, werden also zu einem etwas höheren Mietzins abgegeben. Noch seien Restarbeiten in manchen Wohnungen und an den Außenanlagen zu erledigen, sagt Reimann zum Stand der Dinge.

Auf dem Areal zwischen Augustinusstraße und Europadamm stand einst die Sauerkraut-Fabrik Leuchtenberg. Der Bauverein erwarb die Fläche und startete 2017 gemeinsam mit der Stadt einen Architekturwettbewerb, den die Düsseldorfer  Architekten Konrath und Wennemar gewannen. Bürgermeister Reiner Breuer lobte das Ergebnis. „Dieses Initialprojekt könnte für eine wohnwirtschaftliche Belebung des Hammfeldes sorgen“, sagte er.

(-nau)