Bauprojekt "Pierburg-Alt": Bema-Gruppe sichert sich Nahwärme der Stadtwerke

Wärmeversorgungs- und Erschließungsvertrag unter Dach und Fach : Bema-Gruppe sichert sich Nahwärme der Stadtwerke

Die einseitige Verhängung einer Veränderungssperre für das Areal der ehemaligen Pierburg-Fabrik hat das Verhältnis zwischen dem Düsseldorfer Projektentwickler Bema-Gruppe und der Stadtverwaltung getrübt. Aber: Es geht trotzdem weiter auf dem mehr als fünf Hektar großen Areal.

Davon zeugt schon seit einigen Monaten der Rohbau für ein neues Hotel an der Stadtgrenze zu Düsseldorf, der zügig in die Höhe wächst. Nun teilt der Investor weitere Vertragsabschlüsse mit. So wurde mit den Stadtwerken eine Versorgung des geplanten Quartiers mit Nahwärme vereinbart. Zudem wurde vergangenen Freitag ein Erschließungsvertrag mit der Stadt für den östlichen Teil der Fläche unterzeichnet, in dem schon im Frühsommer 2019 mit dem „B&B-Hotel“ der erste Bau fertig werden soll.

Mit Unterzeichnung des Nahwärmeversorgungs-Vertrages sichert sich die Bema eine umweltfreundliche weil emissionsfreie Wärmeversorgung für die Gesamtfläche des ehemaligen Pierburg-Geländes. Der erste Schritt: Die Versorgung des ersten östlichen Bauabschnittes, der mit dem Erschließungsvertrag seitens der Stadt zur Entwicklung freigegeben ist. Die Bema-Gruppe wird daher zeitnah den Bauantrag für ein vier-geschossiges Bürogebäude parallel zur Düsseldorfer Straße stellen, teilt das Unternehmen mit.

Stephan Lommetz, Vorsitzender der Stadtwerke-Geschäftsführung, sieht in der Wärmeversorgung einen entscheidenden Faktor für die nachhaltige Projektentwicklung: „Die Umnutzung des ehemaligen Pierburg-Geländes ist ein Meilenstein für die Stadt Neuss. Als regionales Service- und Infrastrukturunternehmen schätzen wir es, gemeinsam mit der erfahrenen Projektentwicklungsgesellschaft Bema die Vision eines umweltfreundlichen Versorgungs-Netzes umzusetzen.“

Ralph Schneemann, Geschäftsführer innerhalb der Bema-Gruppe, ist froh über den Vertragsabschluss. „Die Bema-Gruppe steht für Qualität und Schnelligkeit in der Projektrealisierung“, sagt er. Das will sie nun unter Beweis stellen. Mit dem Baubeginn der Erschließungsanlagen würden die Voraussetzungen für weitere Hochbauprojekte geschaffen.

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