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Neuss: Baumesse im Rennbahnpark

Neuss : Baumesse im Rennbahnpark

Rund 140 Aussteller haben sich bislang bei der Willicher Veranstaltungsgesellschaft MESA gemeldet, die bei der dreitägigen Messe ihre Angebote und Dienstleistungen anbieten wollen. Dazu gehört alles "rund ums Haus".

Zum zweiten Mal findet vom 14. bis 16. Oktober im Rennbahnpark eine Baumesse statt. Die will sich an dem Anspruch messen lassen: "Rund ums Haus". Denn vom Eingangstor über die gepflasterte Zufahrt, den Hausbau, die Inneneinrichtung und Dekoration bis zur Gartengestaltung oder zur energetischen Sanierung präsentieren Hersteller und Handwerker ihre Dienstleistungen.

Rund 150 Aussteller werden sich in vier Zelthallen und auf dem Außengelände vorstellen. "Einige wenige Plätze sind noch frei, die wir gerne mit Neusser Betrieben besetzen möchten", sagt Ute Witkowski vom Veranstalter MESA aus Willich. Zwei Drittel der Aussteller kommen aus dem Rhein-Kreis Neuss. "Da kann der Messebesucher vor Ort sofort mit einem Betrieb etwas vereinbaren, weil er weiß, das Unternehmen kommt nicht von irgendwoher." Abgerundet allerdings wird das Aussteller-Angebot durch internationale Unternehmen, die sich zum Beispiel aus den Niederlanden und Österreich angemeldet haben. "Viele Handwerker schließen sich auch mit Herstellern für die Messe zusammen", sagt MESA-Geschäftsführer Marcel Becker.

Einige Aussteller zeigen, wie ihre Arbeit in der Praxis aussieht und lassen die Besucher auch einmal selbst etwas ausprobieren. Polizei und Feuerwehr nutzen das Forum ihrerseits, um künftige und aktuelle Hausbesitzer über Vorkehrungen zum Einbruchs- und Brandschutz zu informieren. Zielgruppen sind nicht nur Hausbesitzer und Bauherren. Mit Anbietern von Dekorationsartikeln, maß gefertigten Möbeln, Küchen oder Werkzeug wird jeder angesprochen. Damit sich junge Eltern in Ruhe informieren können, bietet die Messe am Samstag und Sonntag eine Kinderbetreuung an. Zum Messeprogramm gehören an allen drei Veranstaltungstagen mehrere Fachvorträge. Einen Schwerpunkt bildet das Thema "Energiesparen", sei es durch Wärmepumpentechniken oder durch energieffizientes Bauen mit Holz. Auch das Erkennen von Einsparpotentialen wird thematisiert und dazu der Energieausweis vorgestellt. Er wird heute beim Weiterverkauf "gebrauchter" Immobilien vorausgesetzt und muss von einem Gutachter ausgestellt werden.

Immer mehr Menschen befassen sich zudem mit dem Aspekt der Barrierefreiheit. "Darum kümmern sich längst nicht nur die Senioren. Junge Leute bedenken dies bereits heute bei ihrer Badgestaltung, um später Kosten für den Umbau zu sparen", hat Ute Witkowski beobachtet. Und drei Mal zeigt der Gartenarchitek Christoph Imöhl den "Weg zum Traumgarten" auf. Bauen ist halt ein komplexes Thema.