Schulen in Neuss: Ausbildung und Abi kombiniert

Schulen in Neuss: Ausbildung und Abi kombiniert

Das Marie-Curie-Gymnasium hat sich zu einem der beliebtesten Neusser Gymnasien entwickelt. Die Schule überzeugt mit bilingualem Angebot und einer Ausbildung zum Chemisch-Technischen Assistenten.

"Einer unserer Schwerpunkte ist das Projekt 'zusammen wachsen'", sagt Hartmut Schüttler, stellvertretender Schulleiter des Marie-Curie-Gymnasiums. Ziel ist es, die sozialen Kompetenzen sowie die Zusammenarbeit von Lehrern, Eltern und Schülern zu stärken: "Unserer Erfahrung nach ist es einfach wichtig, dass alle an einem Strang ziehen."

Und daran wird gemeinsam gearbeitet: Neben den Seminaren für alle Beteiligten gehört es am Marie-Curie-Gymnasium dazu, dass soziale Kompetenzen in jeder Unterstufenklasse mit einer eigenen Stunde pro Woche auf dem Stundenplan stehen. "Wichtig ist vor allem, dass der Lehrer Zeit für die Kinder hat", sagt Schüttler, der die Gelassenheit und Sicherheit eines erfahrenen Pädagogen ausstrahlt, der genau weiß, worauf es ankommt.

"Es geht darum, die Kinder stark und selbstbewusst zu machen" ergänzt Schulleiterin Emmy Tressel. Vieles hat das Marie-Curie-Gymnasium zu bieten und vieles ist einzigartig: Neben einem der schönsten denkmalgeschützten Schulgebäude der Stadt und einem Schulhof mit prachtvollem alten Baumbestand ist die Bilingualität der Schule bei Eltern stark gefragt. Ab der fünften Klasse werden die Schüler mit zwei zusätzlichen Englischstunden pro Woche gut vorbereitet auf englischsprachigen Unterricht, den sie später in Erdkunde, Politik und Geschichte haben werden.

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Und die mögliche Doppelqualifikation, bei der die Schüler mit dem Abitur zugleich auch die Ausbildung zum Chemisch-Technischen Assistenten abschließen, ist schon seit über 30 Jahren Tradition am Marie-Curie. Hervorragende Ergebnisse, mit denen die Schüler alljährlich beim Abitur besonders in Chemie, Biologie und Englisch glänzen, sind die Folgen solcher Schwerpunkte. Aber auch mit Preisen bei Geschichtswettbewerben, zahlreichen Bandprojekten, vielfältigen AGs und sozialem Engagement kann die Schule für sich werben.

Ein eigenes Schulgebäude mit Mensa für die Orientierungsstufe hat die Schule an der Annostraße, neue Freizeiträume, ein Lernzentrum und ein großes Schulbistro entstehen an der Jostenallee: Aus dem einstigen Aschenputtel in der Nordstadt ist ein Gymnasium mit vielen Vorteilen geworden, das sich steigender Nachfrage erfreut.

Dennoch wirken Schulleiterin Tressel und Stellvertreter Schüttler gelassen und bescheiden: "Uns geht es nicht darum, mit einzelnen Projekten zu blenden, sondern darum, dass die Dinge im Schulalltag auch wirklich funktionieren", so Tressel. "Unser gemeinsames Anliegen ist es, dass die Schüler sich bei uns auch wirklich wohlfühlen, denn das ist die beste Voraussetzung für erfolgreiches Lernen."

(NGZ)