Allerheiligen: Königspaar in Feierlaune

St.-Peter-Schützenbruderschaft Allerheiligen : Bruderschaft St. Peter feiert ein familiäres Fest

Königspaar Jürgen und Larissa Lindner freut sich über die Stimmung im Zelt und auf den Straßen in Allerheiligen.

Die Stimme von König Jürgen Lindner schwächelt schon ein bisschen – schließlich sind er und seine Königin Larissa bereits am Samstagabend mit ganzer Energie in die vier Tage Schützenfest der St.-Peter-Schützenbruderschaft Allerheiligen gestartet. Nach dem Fackelzug durch den Ort wurde beim Bürgerball im Festzelt mit der Coverband „Klangstadt“ ordentlich gefeiert – „und gut gesungen“, sagt der König schmunzeln. Nun sitzen er und sein Gefolge unter der großen Krone am Kopf des Festzeltes auf dem Podium – und natürlich dürfen dabei auch die kleinen Töchter des Königspaares nicht fehlen. „Die sind Feuer und Flamme und haben sich sehr auf die Festtage gefreut“, sagt Jürgen Lindner.

Zum Frühschoppen nach dem Feldgottesdienst und der Festmesse mit der feierlichen Krönung der Könige und dem Totengedenken haben die Schützenbrüder gestern im voll besetzten Festzelt in Allerheiligen erst einmal die Uniformjacken an den Nagel gehangen, die Hüte abgenommen, und sich für die Königsparade am Nachmittag gestärkt. Da wird sich ausgetauscht, Jung und Alt sitzen fröhlich beisammen – denn auch die kleinsten Schützen, die Edelknaben, sind in Allerheiligen gut vertreten. Königin Larissa winkt immer wieder vom Podium ins Zelt – schließlich freut sich die ganze Schützenfamilie mit dem Königspaar. Der König war am Morgen besonders von der Messe ergriffen gewesen, und auch der Fackelzug am Samstagabend mit den zwei Großfackeln des Königszuges, dem Grenadierzug „Selde Jöngkes“, und des Jägerzugs Edelweiß, war wie immer ein stimmungsvoller Einstieg in die Festtage. Letzterer hatte übrigens in diesem Jahr sein 65-jähriges Bestehen zu feiern.

Dafür gab es von Brudermeister Karl Heinz Wollenhaupt natürlich auch eine Auszeichnung – er konnte wieder viele langjährige Mitglieder ehren, freute sich aber ebenso darüber, mit Bruderschafts- und Bezirksprinz Maurice Solka sowie Schülerprinz Tobias Greiß, Tellschützenkönig Malte Esser sowie Edelknabenkönig Justus Greiß viele junge Nachwuchsschützen im Zelt mit Orden auszeichnen zu können. Und so schmetterten alle gemeinsam ein „Hoch soll’n sie leben“ für die gekrönten Häupter, bevor es für diese noch einmal kurz nach Hause (umziehen!) und dann zur großen Königsparade ging.

Am Montag werden ab 17 Uhr ein neuer König sowie ein neuer Bruderschaftsprinz ermittelt.

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