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Alexius/Josef-Krankenhaus wird um Abteilung Psychsomatik erweitert

Zentrum für seelische Gesundheit in Neuss : So wird das Krankenhaus erweitert

Mitte 2021 soll er fertig sein: der Erweiterungsbau des Alexius/Josef-Krankenhauses.

Die ersten Bauarbeiten haben begonnen. In diesem fünften Bettenhaus wird die eigenständige Facharzt-Abteilung Psychosomatik einziehen. Im Untergeschoss entsteht zudem ein ambulantes Zentrum. Pro Jahr können dann bis zu 4000 Patienten zusätzlich behandelt werden.

Der geplante Bau wird auch der „fünfte Finger“ genannt. Betrachtet man das „Zentrum für seelische Gesundheit“ von oben, sieht es derzeit wie eine Hand mit vier Fingern aus. Der „fünfte Finger“ – quasi der Daumen – soll das Zentrum vollenden. Über einen Gang wird der Neubau, wie die vier anderen Bettenhäuser auch, mit dem Haupthaus verbunden sein. Für beide Stationen starteten jetzt die Arbeiten. Für das Erdgeschoss und die erste Etage ist jeweils eine Wahlleistungsstation mit 23 Betten geplant, die bestehende Wahlleistungsstationen ersetzt und erweitert. Außerdem wird das Erdgeschoss über einen Innenhof verfügen. In der zweiten Etage entstehen ein Wellnessbereich und ein Dachgarten für die Patienten.

Das Alexius/Josef-Krankenhaus in Neuss ist eine der modernsten Kliniken für Psychiatrie. 2004 fusionierten die beiden Krankenhäuser, 2012 wurde der Zusammenschluss auch nach außen sichtbar – durch die Eröffnung des Zentrums für seelische Gesundheit. Ein Haus mit knapp 400 Betten, das rund 56 Millionen Euro gekostet hatte. In dem modernen Neubau werden inzwischen 6500 Menschen stationär und weitere 20.000 Patienten ambulant behandelt. 13 Stationen sowie sechs Tageskliniken gibt es. 600 Mitarbeiter arbeiten dort.

Martin Köhne ist Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des Zentrums. Das Haus trägt sich und schreibt schwarze Zahlen. Da es zur St.-Augustinus-Gruppe gehört und diese ein gemeinnütziger Träger ist, fließen die Gewinne in andere Projekte des Trägers.

(bb)