Über A57 von Neuss nach Dormagen Jugendliche liefern sich Verfolgungsfahrt mit der Polizei

Neuss · Um einer Polizeikontrolle zu entgehen, haben sich vier Teenager zwischen 15 und 16 Jahren in Neuss eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Dabei ging es auch auf die A57.

Das Fahrzeug kollidierte letztlich mit einem Erdwall.

Das Fahrzeug kollidierte letztlich mit einem Erdwall.

Foto: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss

Zunächst wollten Beamten das Fahrzeug der Jugendlichen in der Innenstadt in der Nacht auf Dienstag kontrollieren, wie ein Polizeisprecher am Morgen mitteilte. Das Auto sei daraufhin durch die Stadt zur Anschlussstelle auf die Bundesautobahn 57 in Richtung Köln geflüchtet und fuhr bis Dormagen (Rhein-Kreis Neuss) - teilweise mit über 200 Stundenkilometern. Auf seiner Flucht beging der Fahrzeugführer mehrere Verkehrsverstöße. So stieß er unter anderem mit einem abgestellten Fahrrad zusammen und fuhr bei Rotlicht über Kreuzungen.

Im Stadtteil Nievenheim kam der Wagen von einem asphaltierten Wirtschaftsweg, welcher in Richtung der dortigen Gesamtschule führte, ab. Dort kollidierte das Fahrzeug mit einem Erdwall und einem Streifenwagen und kam zum Stehen. Die Insassen versuchten zu Fuß zu flüchten, die Polizei konnte sie jedoch festhalten und zur Wache mitnehmen. Dort wurden sie von ihren Erziehungsberechtigten abgeholt. Die Höhe des Schadens an dem betroffenen Mietfahrzeug war zunächst nicht bekannt.

Wie die Jugendlichen in den Besitz des Fahrzeugs, einen Mietwagen, gelangten ist nun Gegenstand der Ermittlungen. Der Fahrzeugführer wird sich nun für das Fahren ohne Fahrerlaubnis, Straßenverkehrsgefährdung und diverse Ordnungswidrigkeiten verantworten müssen. Das Verkehrskommissariat in Neuss hat die Ermittlungen übernommen.

(top/dpa)
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